PayPal will Minizahlungen für Verlage abwickeln

Die Ebay-Tochter für Überweisungen will mit Medienunternehmen kooperieren. "PayPal soll das Online-Äquivalent zum Münzeinwurf werden", sagte der Deutschland-Chef, Gregor Bieler, im Interview mit Faz.net. In Zusammenarbeit mit Verlegern baut er derzeit ein Online-Zahlungssystems für Kleinstbeträge auf. Als Provision kassiert PayPal zehn bis 20 Prozent.

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Bei einem Verkaufspreis von einem Euro sollen Verlage 80 bis 90 Prozent des Umsatzes erhalten. "Das empfinde ich als faire Lösung, wenn man sich anschaut, was Apple von den App-Umsätzen einbehält", sagte Bieler zu Faz.net. Mit rund 15 Millionen Kundenkonten in Deutschland dürfte PayPal für Verlage ein interessanter Partner sein. Zudem ist die Ebay-Tochter vielen Internetnutzern ein Begriff und steht für langjährige Erfahrung im Online-Payment.
Bis das neu entwickelte System an den Start geht, kann aber noch etwas Zeit vergehen. Bieler prophezeit: "Wir werden in den kommenden drei, sechs oder zwölf Monaten viele Innovationen auf diesem Feld sehen." Er fügte hinzu: "Ich fände es schön, wenn jetzt mal ein Verlag damit anfängt, damit man zeigen kann, wie es funktioniert."

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