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Klaus Brinkbäumer wird Spiegel-Textchef

Klaus Brinkbäumer, seit 1993 Reporter beim Spiegel, übernimmt ab dem 1. Januar 2011 die neu geschaffene Position des Textchefs und wird Mitglied der Chefredaktion. Der 43-Jährige recherchierte zusammen mit Hans Leyendecker den Steuerfall Steffi Graf und zusammen mit Clemens Höges die Geschichte der „Vizcaina“, jenes Schiffes, das Christoph Kolumbus auf seiner letzten Reise zum heutigen Panama verlor. Er erweitert damit die bisherige Doppelspitze mit Mathias Müller von Blumencron und Georg Mascolo.

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Seit mehreren Jahren schreibt Brinkbäumer Auslandsreportagen für den Spiege und doziert an der Hamburger Akademie für Publizistik und am Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp) in München. Er ist Co-Autor der Bücher "11. September – Geschichte eines Terrorangriffs" und "Die letzte Reise – Der Fall Christoph Columbus".
Für seine Spiegel-Reportage „Die afrikanische Odyssee“ wurde Brinkbäumer 2007 mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet. 2009 wurde Brinkbäumer gemeinsam mit Beat Balzli, Ullrich Fichtner, Hauke Goos, Thomas Hüetlin und Christoph Pauly für ihren Bericht über die American International Group im Spiegel als Wirtschaftsredakteur des Jahres 2009 durch das Medium Magazin geehrt.
Brinkbäumer soll helfen, das hohe Auflagen-Niveau des Nachrichtenmagazins zu halten. Im Gesamtverkauf kam der Spiegel im dritten Quartal auf 1.012.872 Exemplare. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das ein Minus von drei Prozent. Innerhalb der vergangenen fünf Jahre fiel der Gesamtverkauf um neun Prozent.

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