„Zickenkriege Highlights der Hof-Woche“

"Bauer sucht Frau" hat einen Rekordstart hingelegt: Mehr als sieben Millionen Zuschauer sahen den Staffelauftakt auf RTL. Welt.de sieht das Erfolgsgeheimnis in der "Balz zwischen Jauche und Jause". Ein Backrezept für den Quotenhit hat Spiegel Online entworfen. Ganz wichtig: "Bauern auspressen bis genügend Details aus dem Privatleben bekannt sind." Als Gegensatz zu anderen TV-Serien, in denen alles "flott und schick" zugeht, beschreibt Stern.de das Turtel-Spiel der Landbuben.

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Spiegel Online: "Harte Schale bei Bauern entfernen, weichen Kern freilegen. Auspressen bis genügend Details aus dem Privatleben bekannt sind. Dabei nur scheinbar ernst nehmen. Für Interviewsituationen vorzugsweise vor absurde Kulissen setzen (Mistgabelsammlungen, Hummelfiguren-Vitrine, Kuhglockendekoration)."
Stern.de: "Das Personal ist ganz anders als sonst, wenn es um die Liebe geht, sei es in TV-Serien oder in romantischen Komödien. Da geht es flott und schick zu. Die Menschen, die sich da umkreisen, sind attraktiv und helle. Ganz anders der ‚raubeinige Rinderwirt‘ Bernhard, der ‚fesche Friese‘, ’schüchterne Schwabe‘ oder ‚gemütliche Gemüsebauer‘, wie die Kandidaten mit schier unerschütterlichen Alliterationen charakterisiert werden."
Welt.de: "Es klingt beinahe zu schön, um wahr zu sein, aber mit der Balz zwischen Jauche und Jause, zwischen Gülle und Glückshormonen hat RTL mit jeder Staffel mehr Zuschauer erreicht. 2009 überholte das Format sogar den ‚Tatort‘. "
DerWesten.de: "Jeder Landwirt lud letztendlich nur eine potenzielle Bäuerin auf seinen Hof ein. Neun verschmähte Bauersfrauen guckten also in die Röhre. Ob diese Entscheidung für die weiteren Sendungen der Staffel so nützlich war, wird sich noch zeigen. In der Vergangenheit zählten die Zickenkriege zwischen den Konkurrentinnen auf jeden Fall zu den Highlights der Hof-Woche."
n-tv.de: "Der ehrliche Schäfer, der charmante Schweinebauer und der schüchterne Schwabe: Die TV-Singlebörse "Bauer sucht Frau" ist zurück. Und alles deutet darauf hin, dass die Mischung aus inszeniertem Kitsch und ehrlichen Gefühlen wieder das Herz der Zuschauer erobern wird."
Augsburger Allgemeine: "Natürlich immer mittendrin: Moderatorin Inka Bause, die sich wie gewohnt als Mädchen vom Land präsentiert: Sie beißt herzhaft in ein Stück Wurst oder albert mit den Pferden herum. Endgültig unglaubwürdig wird sie aber, als sie beim Anblick einiger Fotos schwärmt: ‚Mensch, eine Schönheit nach der anderen.’"
News.de: "Beim Scheunenfest werden den Bauern endlich die Frauen zugeführt. Weniger Fremdschämen als vor allem Mitleid ereilt den Zuschauer, wenn der als schüchterner Schwabe benannte Martin mit seinen beiden Frauen (und wahrscheinlich auch den Kameras) so überfordert ist, dass er keiner von ihnen ins Gesicht schauen kann. Dass dabei auch noch sein Auge zuckt, quittiert Inka Bause mit dem Off-Text: ‚Der 29-Jährige hat ein besonderes Auge auf Jenny geworfen.’"

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