Seibert entschuldigt sich bei Westerwelle

Er hatte in der Bundespressekonferenz nicht alle Äußerungen des Vizekanzlers erwähnt: Dafür entschuldigte sich Regierungssprecher Steffen Seibert bei Guido Westerwelle, berichtet Spiegel Online. Ein ungewöhnlicher Vorgang, der da öffentlich gemacht wurde.

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Dem Regierungssprecher tue "es leid", die "Äußerungen nicht erwähnt zu haben", erklärte Vize-Regierungssprecherin Sabine Heimbach. Es geht um die Meinung des Vizekanzlers zum EU-Stabilitätspakt. Seibert hatte in der Bundespressekonferenz gesagt, die Regierung sei bei dem Thema auf einer Linie. Doch Westerwelle hatte sich am Mittwoch von Merkels Ansichten distanziert.
Dass nun Vize-Regierungssprecherin Heimbach die Entschuldigung Seiberts bekanntgab, löste unter Beobachtern in der Bundespressekonferenz Erstaunen aus, so Spiegel Online. Sie erklärte den Fehler mit einer missverständlichen Fragestellung, denn Seibert sei nach "Unbehagen" in der Regierung zum EU-Stabilitätspakt gefragt worden. Als "Unbehagen" seien Westerwelles Äußerungen jedoch nicht verstanden worden.

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