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Töpperwien: Comeback als Radiomoderator

Das ging schnell: Vier Wochen nach seinem Abschied von der Bühne der Sportkommentatoren startet der ehemalige ZDF-Mann am Spielfeldrand, Rolf Töpperwien, ein Comeback – im Radio. Für NDR 2 kommentiert der 60-Jährige Sonnabend das Bundesliga-Match Hannover 96 gegen 1. FC Köln. Trotz seiner Erfahrung hat Töpperwien Lampenfieber: "Seit Wochen trainiere ich für diesen Moment. Ich habe schon als kleiner Junge davon geträumt, einmal live in der ARD-Schlusskonferenz zu reportieren."

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Die Idee, Töpperwien jetzt für ein Spiel zum Radio zu holen, hatte NDR Hörfunk-Sportchef Alexander Bleick: "Töppi hat sich als Reporter Kultstatus erworben. Ich bin überzeugt, dass er mit seiner Fachkompetenz und Begeisterung gut ins Radio passt." Bleick und Töpperwien, der im vergangenen Monat nach 37 Jahren beim ZDF in den Ruhestand gegangen ist, kennen sich seit vielen Jahren. Oft wurde über die Arbeit in beiden Medien gefachsimpelt, und irgendwann erzählte der Fernsehreporter von seinem Radiotraum.

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Doch solange Töpperwien beim ZDF unter Vertrag war, gab es keine Gelegenheit. Als er bei der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika von seinem bevorstehenden Abschied vom Fernsehen erzählte, ergriff Bleick die Chance und bot ihm ein Bundesligaspiel in seiner norddeutschen Heimat an. Die NDR 2 Bundesligashow ist mit rund 900.000 Hörern eine der populärsten Sportsendungen in Deutschland.
In der ARD-Schlusskonferenz kommt es dann für Töpperwien wohl zum verbalen Zusammentreffen mit seiner Schwester Sabine. Die 50-Jährige ist Sportchefin von WDR 2 und kommentiert aus den westdeutschen Stadien.

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