Champions League auch ohne Bayern stark

Obwohl die Quotenbringer der Münchner Bayern schon am Dienstag ran mussten und Sat.1 das Match von Schalke 04 übertrug, erkämpfte sich der Sender damit den Tagessieg. 5,31 Mio. Fans sahen die zweite Halbzeit des Champions-League-Spiels gegen Tel Aviv - keine andere Sendung hatte am Mittwoch mehr Publikum. Im jungen Publikum reichte es hingegen nicht für den Sieg, hier setzte sich "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" vor "Desperate Housewives" und "Raus aus den Schulden" durch.

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Der Mittwoch bei den 14- bis 49-Jährigen:
2,48 Mio. junge Leute entschieden sich am Mittwoch für die Vorabend-Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten". Damit setzte sie sich in den Tages-Charts vor sämtliche Prime-Time-Programme. Dort, im Abendprogramm, gewann ProSiebens "Desperate Housewives" den Quotenkampf – mit 2,13 Mio. und 16,9%. RTL konnte in der Prime Time hingegen nicht überzeugen: "Raus aus den Schulden" landete mit 2,12 Mio. und 16,5% noch gerade so im Mittelmaß, "Die Super Nanny" mit 1,90 Mio. und 15,2% hingegen klar unter dem Soll. Besser lief es dann nach 22 Uhr für "stern TV" – mit 1,62 Mio. und 18,9%. ProSieben konnte das starke 20.15-Uhr-Niveau nicht halten: Nach den "Desperate Housewives" ging es mit "Vampire Diaries" auf immerhin noch solide 12,1% herab.

Sat.1 erzielte mit den beiden Champions-League-Halbzeiten 14,7% und 16,3% und kann damit angesichts des wenig spannenden Sieges der Schalker gegen einen nicht gerade attraktiven Gegner sehr zufrieden sein. In der zweiten Privat-TV-Liga setzte sich Vox-Serie "Lie to me" durch: 1,70 Mio. bescherten ihr starke 13,1% und Platz 8 in den Tages-Charts. "Criminal Intent" erzielte zuvor schon 9,7%, "Leverage" bestätigte um 22 Uhr mit 10,4% die starken Werte der vorigen Wochen. Auch RTL II kann diesmal zufrieden sein: mit 7,7% für den Sci-Fi-Film "Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All". Die "Heroes" fielen danach aber auf erneut unbefriedigende 5,9%. kabel eins erreichte mit den beiden "Eiskalte Engel"-Filmen unterdessen 6,9% und 6,1%. Freuen kann sich Super RTL: "Merlin – Die neuen Abenteuer" schoss ab 20.15 Uhr mit zwei Episoden auf 4,6% und 4,2% – normal sind für den Sender in etwa 2,3%.

Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen lief es vor allem für das ARD-Drama "Bloch: Die Geisel" gut: Mit 1,06 Mio. jungen Zuschauern sprang der Film auf 8,3%. Die 20-Uhr-"Tagesschau" erkämpfte sich zuvor mit 0,90 Mio. ebenfalls 8,3%, "Hart aber fair" fiel um 21.45 Uhr aber auf schwache 4,2%. Im ZDF flüchtete das junge Publikum um 20.15 Uhr: Für "André Rieu – Rosen aus dem Süden" entschieden sich nur 0,24 Mio. 14- bis 49-Jährige – miserable 1,9%. Das "heute-journal" blieb im Anschluss mit 4,8% auch noch klar unter den ZDF-Normalwerten.

Der Mittwoch im Gesamtpublikum:
Insgesamt setzte sich also die Champions League durch. Mit 4,99 Mio. bzw. 5,31 Mio. Fans erreichten die beiden Halbzeiten Marktanteile von 15,3% und sehr guten 18,7%. Auch der "Bloch"-Film "Die Geisel" kam nicht gegen den Fußball an: 4,79 Mio. Leute (14,9%) entschieden sich für das ARD-Drama. Nur im Mittelmaß landete das ZDF in der Prime Time: "André Rieu – Rosen aus dem Süden" lockte 4,29 Mio. an – 13,4%. Am Vorabend lief es für die Mainzer etwas besser: mit der "Küstenwache" und 4,34 Mio. Zuschauern (15,7%). RTL kann mit den Prime-Time-Zahlen gar nicht zufrieden sein: "Raus aus den Schulden" blieb mit 3,79 Mio. bei 12,1% hängen, "Die Super Nanny" mit 3,24 Mio. sogar bei schwachen 10,2%.

ProSiebens "Desperate Housewives" mussten sich im Gesamtpublikum unterdessen Vox geschlagen geben. 2,99 Mio. Serienfans (9,4%) entschieden sich für "Lie to me", 2,58 Mio. (8,1%) davor für "Criminal Intent" und 2,48 Mio. (7,8%) für die "Desperate Housewives". Während bei Vox auch nach 22 Uhr die Serie "Leverage" mit 2,00 Mio. Sehern noch die 2-Mio.-Marke erreichte, scheiterten bei ProSieben schon um 21.15 Uhr die "Vampire Diaries" (1,71 Mio.) daran. RTL II kam mit "Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All" auf 1,49 Mio. Zuschauer, kabel eins mit "Eiskalte Engel" auf 1,20 Mio. und Super RTL mit "Merlin – Die neuen Abenteuer" auf 1,10 Mio.

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