Die Zukunft von Wikileaks

Was wird aus Wikileaks? Die Wochenzeitung "der Freitag" wartet mit einem umfangreichen Schwerpunkt zum Thema "Whistleblowing" auf. Im Mittelpunkt steht ein Beitrag von Daniel Domscheit-Berg, der unter dem Pseudonym Daniel Schmitt als deutscher Sprecher von Wikileaks auftrat und wegen Meinungsverschiedenheiten mit Julian Assange ausschied. Seine These: Wikileaks ist an seine Grenzen gestoßen, die Idee dürfe aber nicht sterben.

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Die Plattform Wikileaks und ihr Kopf Julian Assange sind in die Kritik geraten, als Material aus dem Irak und aus Afghanistan in einem kalkulierten Coup im Wechselspiel mit großen Medienkonzernen veröffentlicht wurde. Die Artikelserie dreht sich um die intern umstrittene Frage, ob das Projekt auf inszenierte Effekte oder eine organische Weiterentwicklung setzen solle.
Domscheit-Berg geht es vor allem um den künftigen Schutz von Informanten: "Wenn wir bereit sind, Whistleblower als Helden anzuerkennen, können wir vielleicht irgendwann einmal fragen, welcher Grad an Geheimhaltung für das gesunde Funktionieren unserer Gesellschaft akzeptabel ist und welcher Grad an Geheimhaltung nur legal sein darf. Diese Diskussion geht über das hinaus, was wir bisher bereit sind zu diskutieren."

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