New York Times will Schulden früher zurückzahlen

Dem Sorgenkind der US-Zeitungsbranche scheint es wieder besser zu gehen. Laut "Business Insider" plant die "New York Times", ihre Schulden in Höhe von 250 Millionen US-Dollar früher als geplant zurückzuzahlen.

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Solche Schuldner kann sich jeder Gläubiger nur wünschen. Das US-Branchenblatt "Business Insider" berichtet, dass die "New York Times" ihre Schulden früher als geplant zurückzahlen will. Der mexikanische Milliardär Carlos Slim hatte dem angeschlagenen Riesen Anfang 2009 250 Millionen US-Dollar geliehen. Die Rückzahlung war eigentlich erst für 2012 fällig. 
Mit einem Zinssatz von 14 Prozent per anno hätte der derzeit reichste Mann der Welt trotzdem ein gutes Geschäft gemacht. 150 Millionen US-Dollar wären zusätzlich zur geschuldeten Summe fällig. Die Zeitung erklärte bisher nicht, wie sie gedenkt, die komplette Summe plus Zinsen vorzeitig zurückzuzahlen. 
Experten gehen deswegen davon aus, dass das Unternehmen den Schuldenberg erst einmal minimieren will, um so auch die Zinslast zu drücken. Völlig unabhängig von dem mexikanischen Milliardär wäre die New York Times Corporation nach der Rückzahlung trotzdem nicht. Slim behält sich vor, zehn Prozent des Unternehmens zu einem festgelegten Satz zu kaufen.

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