Deutscher Journalistenpreis für Finanzen verliehen

Redakteure der Financial Times Deutschland, vom manager magazin und der Welt am Sonntag haben beim Deutschen Journalistenpreis für Börse, Finanzen und Wirtschaft abgeräumt. Diesen haben gestern in Frankfurt mehrere Finanz- und Investment-Unternehmen verliehen. Auch freie Journalisten und ein SpOn-Mitarbeiter erhielten Auszeichnungen

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Klaus Werle vom manager magazin trug sich gleich zweimal in die Siegerliste ein. Die Jury für das Themengebiet "Vermögensverwaltung" zeichnete seinen Artikel "Die Waldmeister" im Juli-Heft 2010 aus, der sich mit Investments in Wälder befasst. Im Themengebiet "Bildung & Arbeit" errang Werle gemeinsam mit Helene Endres die djp-Trophäe mit dem Beitrag aus dem April-Heft 2010 "Das Butterbrot-Prinzip" über Nebentätigkeiten von Hochschullehrern.
Für die Welt am Sonntag waren Jens Hartmann und Jan Hildebrand aus München im Themengebiet "Private Equity und M&A" mit einem Artikel über die an den Finanzinvestor Arques verkaufte ehemalige Siemens-Telefonsparte Gigaset erfolgreich, erschienen unter dem Titel "Gestörte Verbindung". Sebastian Jost aus der Welt-Gruppe gewann im Themengebiet "Bank & Versicherung" den Preis für periodische Medien für seine Reportage "Überall drei Nullen zu viel" über die Abwicklung der Investmentbank Lehman Brothers.
Die Financial Times Deutschland stellt mit Lukas Heiny und Klaus Max Smolka ebenfalls zwei Preisträger. Smolka wurde im Themengebiet "Private Equity und M&A" in der Kategorie tagesaktuelle Medien für seinen Text "Angst vor dem Ausverkauf" prämiert. Heiny überzeugte die Jury zum Thema "Bank & Versicherung" mit seinem Beitrag "Strafe muss sein".
Den Preis zum Thema "Vermögensverwaltung" in der Kategorie tagesaktuelle Medien erhielt der freie Journalist Moritz Baumstieger, der am 5. Juni 2010 in Tagesspiegel einen Beitrag über missbräuchliche Aktionärsklagen unter der Überschrift "Kein Vergleich mehr" publizierte. Mario Kaiser, ebenfalls freier Journalist, errang den Deutschen Journalistenpreis "Bildung & Arbeit" in der Kategorie periodische Medien mit seiner Magazingeschichte "Herrn Inces Lohn" über einen modernen Tagelöhner in Deutschland, erschienen in brand eins im Dezember-Heft 2009.
Christoph Titz von Spiegel Online wurde mit dem djp "Bildung & Arbeit" in der Kategorie tagesaktuelle Medien für seine Reportage "Bildung à la Dänemark: Lerne lieber ungewöhnlich" vom 9. Juni 2010 ausgezeichnet, in der er Volkshochschulen als eine interessante Facette des dänischen Bildungssystems beschreibt.
Der Deutsche Journalistenpreis für Börse, Finanzen und Wirtschaft wird seit 2007 von deutschen Wirtschaftsunternehmen verliehen. In der Jury saßen in diesem Jahr unter anderem Michael Best (Moderator "Börse im Ersten"), Oliver Stock (Ressortleiter Finanzen beim Handelsblatt) und Ulrich Brenner (Leiter der Deutschen Journalistenschule).

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