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Super-Illu-Chef feiert 20-Jähriges

Um ein Haar hätte er Egon Krenz zum Frühstück eingeladen, ehe seine in Ost-Berlin geborene Frau rechtzeitig einschritt: So detailfreudig portraitiert der Kölner Stadt-Anzeiger Jochen Wolff, der sein 20-jähriges Dienstjubiläum als Chefredakteur von Super Illu feiert, dem "Zentralorgan des Ostens".

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Wolff, der 1990 für Burda aus Bayern nach Berlin zog, wird als "knorriger Patriarch" portraitiert, der bewegte Zeiten überstanden hat – unter anderem den katastrophal gescheiterten Versuch, mit viel nackter Haut zu punkten. Die Rückkehr zum Konzept eines Sprachrohrs für Wende-Verlierer im Osten beschert dem Blatt dauerhaften Erfolg: Die Auflage liegt in der Nähe von 500.000, die Zahl der Leser bei drei Millionen Leser im Osten. Mehr, als Spiegel oder Bild jenseits der Elbe erreichen.

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