Chatter hat Ärger mit Heidi Klum

Diese Story könnte Chatter richtig Schotter kosten: “Heidi Klum - Neuer Wirbel um ihre Tochter” titelt Chatter aktuell und fragt “Wer ist wirklich der Vater der kleinen Leni?” Dazu gibt es ein Bild von Topmodel Heidi Klum und ihrer Tochter. Das Gesicht des Kindes ist dabei, entgegen sonstiger Gepflogenheiten im People-Segment, voll zu erkennen. Heidi Klum ist dafür bekannt, die Privatsphäre ihrer Kinder mit allen Mitteln zu schützen. Auch die Chatter-Redaktion hat schon Post von der Klum-Agentur bekommen.

Anzeige

Von Burda wird auf MEEDIA-Anfrage bestätigt, dass der neue Chatter-Chefredakteur Robert Pölzer Post von der Agentur Heidi Klums bekommen hat. Der Inhalt des Schreibens werde derzeit juristisch geprüft. Eine solche Veröffentlichung wie die von Chatter kann leicht sehr teuer werden. Die Kinder von Prominenten dürfen im Normalfall nicht voll abgelichtet werden, meistens behelfen sich Illustrierte damit, dass die Gesichter der Kinder von der Redaktion “gepixelt”, also unkenntlich gemacht werden.

Bei Chatter ist kein einziges Fotos der sechsjährigen Leni Klum gepixelt. Die Story, die die Chatter-Redaktion rund um die Kinderfotos strickt, würde ohne das Gesicht des sechsjährigen Mädchens auch gar nicht funktionieren. “Wer ist wirklich der Vater ihrer süßen Tochter?”, fragt Chatter im Innenteil stellt Vergleiche an, welchem ehemaligen Lebensgefährten von Heidi Klum ihre Tochter ähnlich sieht. Offiziell war Heidi Klum vor der Geburt ihrer ersten Tochter mit dem Formel-1-Manager Flavio Briatore liiert. Der habe laut Chatter nun in einem Interview verkündet, dass er gar nicht der Vater sei. Entsprechende Gerüchte wabern schon lange durch Klatschpostillen – offiziell hatte sich zu der Sache bisher aber niemand konkret geäußert.

Im Klum-Lager gibt man sich zu der bemerkenswerten Chatter-Geschichte zugeknöpft. Man kenne die Zeitschrift, sagt eine Sprecherin Heidi Klums auf Anfrage von MEEDIA, bitte aber um Verständnis, dass man weiter keine Stellung zu der Berichterstattung nehmen wolle.
Der Chatter-Auflage könnte die Geschichte mit der Heidi-Klum-Tochter gut tun. Das Magazin ist als Billig-People-Blatt zum Kampfpreis von 50 Cent gestartet, allerdings blieb die verkaufte Auflage zum Start weit hinter den Erwartungen zurück. Mittlerweile wurde der Heftpreis auf 70 Cent erhöht und Gründungschefredakteur Boris Hächler gegen den Multi-Chefredakteur Robert Pölzer ausgetauscht. Der verantwortet nicht nur Chatter, sondern auch Burdas Freizeit Revue und Freizeit Spaß als Chefredakteur. Ob die jüngste Chatter-Titelstory viel Auflagen-Spaß bringen oder den Verlag teuer zu stehen kommen wird, muss sich erst noch zeigen.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige