„China zweitstärkster Digitalmarkt der Welt“

Während zuhause Burda-Vorstand Philipp Welte die Wirksamkeit von Display-Werbung im Web anzweifelt, kümmern sich die DLD-Macher Marcel Reichart und Steffi Czerny darum, die bereits vorzügliche digitale Vernetzung des Medienhauses weiter zu verbessern. In Peking findet am 12. September ihr erster Netzwerk-Event in Asien statt. Warum Burda seine Digital-Konferenz gerade nach China expandiert und wer in der Hauptstadt alles reden und auftreten wird, erklärt Reichert im MEEDIA-Interview.

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Warum geht der DLD nach China?
China hat nach den USA den stärkten Digitalmarkt der Welt. Daher wollen wir der DLD-Community hier die Möglichkeit zur Vernetzung bieten und chinesische Akteure gewinnen.
 
Wie sieht der Event konkret aus? Ist es nur ein Empfang oder gibt es richtige Diskussionsrunden?
DLD Beijing ist ein Get-Together mit 200 geladenen Gästen. Und es wird auch ein Panel und Keynotes geben. Thema ist Chinas Rolle als neue innovative Supermacht und deren internationale Vernetzung.
 
Wer sind die Stargäste auf der Veranstaltung?
Es kommen erfolgreiche chinesische und internationale Digitalunternehmer und DLD Speaker wie Yat Siu, Carlos Bhola, Suhas Gopinath, Youku-Gründer Victor Koo, (das chinesische Youtube), Vertreter von Baidu und Tencent, führende Investoren wie IDG und Softbank, Designexperten von frogdesign und Yuanfen-Flow, Best Buy Asien Chef Kal Patel, Business TV-Anchor Wang Lifen, Professoren der Peking University, wie namhafte Autoren wie Saul Singer und John Naisbitt, UCCA-Kurator Jerome Sans, führende Politiker wie der israelische Handels- und Industrieminister Ben Elizer und Silvana Koch-Mehrin. Wie bei der DLD Conference wollen wir Innovatoren verschiedener Bereiche der creative class international vernetzen.
 
Gibt es eine spezielle Verbindung zu Israel?
In vielfacher Hinsicht, Yossi Vardi ist unser DLD Co-Chairman. In Peking nehmen hochrangige israelische Vertreter  aktiv teil wie der Industrie- und Handelsminister  und   die israelische Eventagentur Oscar4b ist unser Partner, die weltweit High-Tech-Events veranstaltet.
 
Gibt es die Tickets nur auf Einladung oder auch im freien Verkauf?
Es ist wie die DLD Conference auch eine Invitation-only-Veranstaltung. Die Gästeliste haben wir zusammen mit der DLD Community und Partnern in der Region entwickelt. Zudem können sich Interessierte auf der DLD-Website bewerben.
 
Ist der Event in China der Beginn einer globalen Expansion?
Wir setzen so die Reihe internationaler DLD Vernetzungs-Events fort, die bislang u.a. schon in den USA, in Israel und Großbritannien stattfanden. Wir planen 2010 noch weitere Formate im Ausland, die wir unter der Marke DLD Global zusammenfassen.
 
Zahlt Burda bei einem solchen Event drauf?
Alle DLD-Events haben externe Partner, die bei der Realisierung helfen, unser Mindestziel bei jeder DLD-Veranstaltung ist die Kostendeckung. Bei DLD Beijing sind unsere Corporate Partner Best Buy und Booz & Co sowie Oscar4b und Messago Holding als Co-Hosts. Wir haben über 20 globale Partner im DLD Netzwerk. Dazu kommen die Ticketerlöse.
 
Warum organisiert ein deutscher Verlag solch eine internationale Veranstaltung?
DLD schafft Link Value zu führenden Digitalplayern und Innovatoren weltweit. Das ist für Hubert Burda Media als internationales Medienhaus relevant wie auch für die DLD-Partnerunternehmen, Speaker und Teilnehmer. Darüber ist DLD mit rund 230 Millionen qualifizierten Medienkontakten eine attraktive internationale Kommunikationsplattform.
 

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