Zeitschriften erhöhen Anzeigenpreise um zwei Prozent

Um durchschnittlich zwei Prozent werden die Anzeigenpreise der Zeitschriften im kommenden Jahr steigen. Das geht aus einer Berechnung des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) hervor, der die Preise von mehr als 700 Publikumszeitschriften für eine vierfarbige Anzeige verglich. 243 Titel werden ihre Preise auf dem Vorjahresniveau belassen.

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"Die Zeitschriftenverlage setzen damit ihre moderate und marktgerechte Preispolitik auch im kommenden Jahr fort", kommentiert Holger Busch, Geschäftsführer Marketing Anzeigen im VDZ, die aktuelle Preisrunde. Die "ungebrochene Leistungskraft" der Zeitschriften sei insbesondere für qualitativ hochwertige Zielgruppen von wachsender Bedeutung.
Laut Busch unterstreichen die steigenden Anzeigenpreise in Zeitschriften ihren erhöhten Wert als Werbeträger. "Dieser Entwicklung trägt auch die werbungtreibende Wirtschaft in diesem Jahr durch steigende Media-Spendings in Publikumszeitschriften Rechnung."
Der Spiegel erhöht seinen Preis für eine vierfarbige Anzeige um 1.936 Euro auf 58.973 Euro, der Stern um 1.650 Euro auf 57.825 Euro und der Focus um 706 Euro auf 48.300 Euro. Besonders stark steigen die Preise im People-Segment: Grazia erhöht um 15,4 Prozent auf 15.000 Euro und Life & Style legt um 1.148 Euro auf 9.000 Euro zu. Die komplette Liste der neuen Anzeigenpreise gibt es bei PZ-Online.

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