Anzeige

Schweizer Fernsehen spart massiv

Das öffentliche Schweizer Fernsehen SRG hat sich zur "Konvergenz-Ära" eine neue Führungsstruktur und ein Sparprogramm auferlegt. Diego Yanez wird neuer Chefredakteur Fernsehen, Lis Borner sein Pendant beim Radio. Beide Sparten werden zusammengeführt und sollen pro Jahr 58 Millionen Franken einsparen. Ein weiteres Sparpaket über 20 Millionen wurde zusätzlich beschlossen.

Anzeige

Die deutschsprachigen Programme der Schweiz beschreiten damit einen Weg, der beim nördlichen Nachbarn Deutschland (noch) nicht zu erkennen ist. Am 1. Januar 2011 übernimmt das neue Unternehmen Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) die Aufgaben der vorher getrennten Schweizer Fernsehen (SF) und Radio (DRS).

Das Sparpotential der Fusion wird auf 58 Mio. Franken veranschlagt, unter anderem durch reduzierte Personalkosten und einen Abbau bei Events und Medienpartnerschaften. Laut NZZ wurden bisher schon Sparpakete über 100 Mio. Franken pro Jahr umgesetzt. Das Programm soll unberührt bleiben.

Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige