USA Today: 130 Stellen fallen weg

Weil das Anzeigegeschäft schlecht läuft und die Leser abwandern, muss USA Today kräftig sparen und ihr Geschäftsmodell umbauen. Das berichtet Spiegel Online. Ab Herbst soll sich deshalb die Redaktion viel stärker als bisher auf das Digital-Geschäft konzentrieren. 130 Mitarbeiter müssen gehen.

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Die angekündigte Umstrukturierung sei „ziemlich radikal“ aber sie "macht uns fit für das nächste Vierteljahrhundert", sagte Verleger Dave Hunke gegenüber der Nachrichtenagentur AP – wie Spiegel Online berichtet.
In ihren besten Jahren verkaufte USA Today, die als meistverbreitete Zeitung der Vereinigten Staaten galt, noch über zwei Millionen Exemplaren. Mittlerweile erreicht sie weniger als 1,8 Millionen – damit fällt sie einen Platz zurück, Nummer 1 ist jetzt das Wall Street Journal. Durch den radikalen Umbau der Zeitung fallen neun Prozent der bislang 1.400 beschäftigten Mitarbeiter zum Opfer.

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