AR Drone: das ultimative Nerd-Spielzeug

Die französische Firma Parrot hat mit dem so genannten Quadrocopter AR Drone so etwas wie das ultimative Spielzeug für Technik-Nerds und iPhone-Fans gebaut. Der Apparat ist ein mit iPhone oder iPad ferngesteuerter Mini-Hubschrauber mit vier Rotoren und zwei Kameras. Das Gerät, das aussieht wie aus einem Science-Fiction-Film entsprungen, lässt sich mit den Bewegungssensoren von iPhone und Co. lenken. In Deutschland gibt es die Wohnzimmer-Drone für knapp 300 Euro bei Saturn.

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Im Internet gibt es bereits viele Videos von Nutzern, die die AR Drone in Aktion zeigen. Auch der Hersteller der Drone, die französische Firma Parrot, hat zahlreiche Demo-Videos online gestellt und ihrer Drone auch einen eigenen YouTube-Kanal eingerichtet. Die Videos der Drone sind durchaus beeindruckend. Das Gerät hebt ab und lässt sich mit Hilfe der Bewegungssensoren von iPhone, iPod oder iPad intuitiv steuern.

In die Drone eingebaut sind zwei Kameras, eine an der Front und eine, die den Bereich unterhalb der Drone zeigt. Die Kamerabilder werden in Echtzeit auf den iPhone- oder iPad-Bildschirm übertragen. Für den Innengebrauch kann man die vier empfindlichen Rotoren der Drone mit Styropor-Ringen schützen. Für den Außengebrauch kann man die Ringe entfernen und ein spezielles, aerodynamisches Gehäuse aufstecken.

Gesteuert wird die Drone mit Hilfe einer kostenlosen iPhone-App namens AR Free Flight. In Vorbereitung sind zudem Augmented Reality Spiele, daher auch der Name AR Drone. Augmented Reality bedeutet, dass die reale Umwelt mit virtuellen Elementen auf Bildschirmen “angereichert” wird. So können sich beispielsweise zwei AR Dronen mit einer Art Laserkanone einen Luftkampf liefern. Die Schüsse und Explosionen sind natürlich nur auf den Bildschirmen zu sehen. Die Dronen selbst fliegen aber real.

Das ganze ist ein faszinierendes Spielzeug mit zwei Haken: Erstens ist der Preis mit 299 Euro für eine AR Drone sehr hoch. Die Firma Parrot vertreibt das Gerät in Deutschland exklusiv bei der Elektro-Handelskette Saturn. Bei Amazon kann man die Drone auch bestellen, dort kostet sie aber happige 429 Euro. Der zweite Haken sind gewisse technische Unzulänglichkeiten. So ist in Nutzerforen zu lesen, dass die Akkulaufzeit der Dronen mit höchstens zehn Minuten sehr begrenzt sein soll. Und bisher funktioniert die AR Drone nur mit Apple-Produkten. Parrot hat aber angekündigt, in Kürze auch Versionen für andere Smartphones mit Bewegungssensoren herauszubringen.

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