Burda-Billigblatt Chatter wird teurer

Burda erhöht den Preis für Chatter ab sofort auf 70 Cent. Mit dem Kampfpreis von 50 Cent war das Billig-People-Magazin im Juli gestartet und hatte seinen Anzeigenkunden eine Auflage von 500.000 Exemplaren garantiert. Allerdings erreicht Chatter davon nur die Hälfte.

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Chatter war mit viel Werbung, einer massiven Druckauflage von 1,3 Mio. Exemplaren und einem extrem niedirgen Preis an den Start gegangen. Nun erhöht das Burda-Blatt seinen Copypreis um 40 Prozent auf 70 Cent und ändert damit seine Strategie. Der niedrige Preis von 50 Cent sei zwar ein Kaufargument, allerdings nicht das wichtigste, erklärte Herausgeber Reinhold G. Hubert gegenüber Wuv.de.
Mit einer verkauften Auflage von rund 250.000 Exemplaren bleib das Weekly weit hinter den Erwartungen zurück. Mehr noch: Chatter garantiert seinen Anzeigenkunden eine verkaufte Auflage von 500.000 Exemplaren und ein "auflagenbezogenes Anzeigen-Pricing": Der Anzeigenpreis wird "in Bezug zur wöchentlich erreichten Auflagenhöhe" errechnet. Das bedeutet, dass die die Werbekunden tatsächlich nur die Hälfte bezahlen. Die Differenz muss der Verlag ausgleichen – ein hohes Lehrgeld, das Burda nun offenbar durch den Copypreis auffangen will.

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