Spiegel: Merkel-Titel war ein Verkaufsflop

Die Spiegel-Titelgeschichte mit Angela Merkel zur Bundespräsidentenwahl ("Die Wahl, die keine ist") hat sich am Kiosk nicht sehr gut verkauft. 318.925 Abnehmer fand die Ausgabe 26/2010 im Einzelverkauf - so wenige wie kein Spiegel in den drei Monaten davor. Der stern landete mit dem Model-Titel "Knochenjob" unterdessen im Mittelmaß, der Focus kam mit "Im Team gegen Krebs" und der Ärzteliste in Kiosk, Supermarkt & Co. nur knapp über die 100.000er-Marke.

Anzeige

Die Spiegel-Ausgabe, die zuletzt unter der nun erreichten Einzelverkaufszahl von 318.295 blieb, war das Heft Nummer 13/2010 zur Google-vs-China-Problematik: "Kalter Krieg im Internet" kam damals nicht über 306.002 Einzelverkäufe hinaus und stellte einen historischen Minusrekord auf. Kein anderer Spiegel seit Einführung der IVW-Heftauflagen im Jahr 1996 lief im Einzelverkauf so schlecht. Die Ausgabe 26/2010 kam dieser Marke nun gefährlich nahe, gehört aber immerhin nicht zu den zehn erfolglosesten Spiegel-Ausgaben seit 1996.

Der stern kam mit der Titelgeschichte "Knochenjob – Hungern, warten, alleine sein – Das ungeschminkte Leben der Models" auf 293.806 Einzelverkäufe an Kiosk & Co. Damit landete die Ausgabe über den beiden Ausgaben der Vorwochen mit Wulff, Gauck und Michael Jackson, blieb aber unter den Zahlen des jüngsten Verkaufs-Hits zum BP-Skandal, der mit Heft 23/2010 auf 340.963 Einzelverkäufe kam. Der Focus erzielte mit "Im Team gegen Krebs" eine Zahl von 105.819, blieb damit aber immerhin über der Vorwochen-Zahl der "Und immer zahlt die Mittelschicht!"-Ausgabe.

Alle Verkaufszahlen von Spiegel, Stern & Focus können Sie jederzeit mit unserem Cover-Check-Tool recherchieren
  

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige