Die Tops & Flops der People-Magazine

Am Dienstag berichtete MEEDIA, dass das Bunte-Heft zur schwedischen Prinzessinnen-Hochzeit die bestverkaufte Ausgabe des Magazins seit 2007 war. Doch welche Promis finden am Kiosk ebenfalls besonders viele Abnehmer? Und welche Titel liegen wie Blei im Regal? Und wie sieht es bei den Bunte-Konkurrenten Gala, in, inTouch und OK! aus? MEEDIA hat nachgeschaut und präsentiert die Bestseller und die Verkaufs-Flops der fünf People-Magazine im ersten Halbjahr 2010.

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Beginnen wir in unserer Analyse, für die wir die IVW-Heftauflagen der jeweiligen Ausgaben 1-26/2010 ausgewertet haben, bei der Bunten, wo der Sieger des ersten Halbjahres ja seit unserem Bericht vom Dienstag bereits bekannt ist. 420.709 mal wurde Heft 26/2010 mit den Bildern der schwedischen Traumhochzeit in Kiosk, Supermarkt & Co. verkauft – die mit Abstand erfolgreichste Ausgabe des ersten Halbjahres. 356.866 Einzelverkäufe reichen Ausgabe 10/2010 mit den Fotos von Boris Beckers Baby für Platz 2, dahinter folgt mit geringem Abstand Heft 18/2010 mit dem Titelthema "Jörg Kachelmann: Jetzt spricht die Ex-Freundin".

  

Auch bei der Gala führen Victoria und Daniel mit ihrer Hochzeit das Ranking des ersten Halbjahres an. Mit 182.002 Einzelverkäufen liegt Ausgabe 26/2010 hier aber nicht so deutlich vor den restlichen Heften. So kam Nummer 1/2010 mit 173.323 Abnehmern an Kiosk & Co. auf Platz 2 – Titelthema damals: "Die Leiden der Victoria B.". Eine weitere positive Geschichte hat Rang 3 erreicht: "Die Welt ist schön" mit Urlaubsfotos verschiedener Stars wechselte mit Heft 2/2010 166.642 mal den Besitzer.

  

Ganz andere Titelthemen sorgten bei in für gute Verkaufszahlen. Hier waren Heidi Klum und Sylvie van der Vaart die Bestseller. Der "Baby-Alarm!" bei Heidi Klum kam mit Ausgabe 1/2010 auf 198.171 Einzelverkäufe, "Warum Seals Liebe jetzt so wichtig ist!" fand fünf Wochen später fast genau so viele Abnehmer, nämlich 197.244. Der Sylvie-van-der-Vaart-Titel der Nummer 26/2010 wurde an Kiosk & Co. 194.480 mal verkauft. Titelzeile: "Warum sich Victoria vor ihr fürchten muss".

  

Internationaler geht es in den Verkaufs-Charts von inTouch zu. Hier finden sich Katie Holmes, Mischa Barton und Sarah Jessica Parker auf den Top-Titeln des ersten Halbjahres. Positive Zeilen sind hier allerdings Fehlanzeige. Stattdessen schreien die Headlines "Horror-Mamis!", "Bikini-Panik!" und "Ist das noch schön?" von den Covern. Katie Holmes schaffte damit 301.611 Einzelverkäufe, die beiden anderen Ausgaben lagen knapp unter der 300.000er-Marke.

  

Einen weiteren Sieg für Heidi Klum gibt es dank OK! Ausgabe 3/2010 ("Schnell schlank wie die Stars") fand mit Hilfe der "Topmodel"-Macherin kurz nach der kalorienstarken Weihnachtszeit 144.758 Käufer an Kiosk & Co. Victoria Beckham folgt mit der Zeile "Was steckt hinter ihrer Sucht?" und 141.206 Einzelverkäufen auf Rang 2, Jennifer Aniston ("Was läuft da mit Brad Pitt?") und 136.720 auf Platz 3.

  

Nach den Hits fehlt natürlich noch der Blick auf die größten Verkaufs-Flops der 5 Magazine. Und da wird bei der Bunten deutlich, dass Adel nicht gleich Adel ist. Während Victoria und Daniel sich nämlich über 420.000 mal verkauften, kam Mary von Dänemark, die "Heimliche Herrscherin", nämlich nur auf 270.981 Einzelverkäufe. Ausgabe 17/2010 des Magazins war damit das Schlusslicht der Bunte-Bilanz des ersten Halbjahres. Eine Doppel-Niederlage für Brad Pitt gibt es dank Gala und in. Auf beiden Worst-Sellern findet sich der Hollywood-Star mit seinem Zottelbart. Bei der Gala war er "Die Super-Nanny" und fand nur 127.730 Abnehmer, bei in ging es um ein "Neues Drama um Shiloh", das nur 159.103 Kiosk-Besucher interessierte. Auch inTouch und OK! haben Hollywood-Stars auf ihren schlechtestverkauften Titeln des Halbjahres: Bei inTouch ist es "Twilight"-Schauspieler Robert Pattinson, der sich nur 238.667 mal verkaufte, bei OK! waren Tom Cruise und Katie Holmes ("Gibt sie Tom noch eine Chance?") das Schlusslicht des Jahres. Mit 100.998 Einzelverkäufen schrammte Heft 25/2010 dort nur knapp am Unterschreiten der 100.000er-Marke vorbei.

  

 

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