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Bohlen wirft ARD-Wellen „Geschmacksdiktat“ vor

Musikproduzent Dieter Bohlen übt Kritik an den Hörfunkwellen der ARD. Weil die Radiosender der Öffentlich-Rechtlichen bis auf wenige Ausnahmen die "DSDS"-Songs boykottieren, spricht der 56-Jährige gegenüber Bild von "Manipulation und Meinungsmache auf Kosten der GEZ-Gebührenzahler".

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Volker Neumüller, ehemaliges Jury-Mitglied von "DSDS" und Musikmanager, sagte der Boulevard-Zeitung, dass dieser Zustand, der von Mediacontrol belegt wird, seit Jahren so sei: "Ein ‚DSDS‘-Gewinner wie Daniel Schuhmacher wird 12-mal in der Woche gespielt. Eine Lena aber über 2000-mal. Ohne diese Präsenz im Radio ist es für einen ‚DSDS‘-Sieger unheimlich schwer, dauerhaft Hits zu haben."
Der WDR begründete auf Bild-Anfrage die Auswahl damit, dass die "DSDS"-Songs nicht zur Klangfarbe passten. Bohlen sieht das aber anders: "Es geht denen nicht darum abzubilden, was die Leute an CDs kaufen, sondern ihnen den eigenen Kram aufzudrängen. Das ist ein Geschmacksdiktat ohne Vergleich! Was hat es mit dem öffentlichen Auftrag der ARD zu tun, wenn die aktuelle Nummer eins der Charts nicht läuft, nur weil sie von mir ist?"

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