Spielebranche profitiert von digitalen Märkten

23,5 Millionen PC-Spiele haben US-Amerikaner im Jahr 2009 als CD oder DVD gekauft - und 21,3 Millionen Exemplare per legalem Download. Damit liegen die Zahlen so nah zusammen wie noch nie zuvor, gibt das Marktforschungsinstitut The NPD Group bekannt. Der Anteil des Umsatzes ist zudem höher als in der Musikbranche.

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48 Prozent der PC-Spiele gingen in den USA über digitale Ladentheken. Das ist der höchste Wert seit der Einführung von Online-Vertriebsplattformen – Tendenz steigend. Besonders oft genutzt werden Websites wie Steam, Direct2Drive, Bigfishgames oder Pogo. Mehr als ein Drittel ihres Umsatzes erzielten Spiele-Publisher im vergangenen Jahr über den digitalen Verkauf.

Prozentual gesehen, setzt die Spielebranche damit mehr Geld im Online-Markt um als Musiklabels. Die Plattenindustrie verdient laut dem Verband IFPI weltweit nur rund ein Viertel seines Umsatzes mit Downloads. Größtes Hemmnis für den digitalen Liederverkauf ist, dass die Nutzer relativ einfach Musik illegal kostenlos herunterladen können.

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