VDZ denkt über ZAS-Abschaffung nach

Die Zeitschriftenverlage prüfen zurzeit, ob künftig auf die Zentrale Anzeigenstatistik (ZAS) verzichtet werden kann. Wie Horizont.net berichtet, soll der aus Verlags-, Agentur- und Kundensicht offenkundig begrenzte Aussagewert der monatlichen Erhebung Grund für die mögliche Abschaffung zum Jahresende sein.

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Die beim Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e.V. (VDZ) bestehende Einrichtung zählt die aktuellen Daten des Anzeigengeschäftes von deutschen Publikumszeitschriften. Dabei werden alle gedruckten, aber nicht zwangsläufig bezahlten Inserate in der Statistik mit aufgenommen, inklusive eigener Anzeigen. Dem gegenüber stehen die Zahlen von Nielsen Media Research, die die Seitenzahlen mit den offiziellen Anzeigenpreisen der Titel multiplizieren, jedoch ohne eine Berücksichtigung von offiziellen und inoffiziellen Rabatten und Provisionen.
Laut Horizont.net sind der Erhebungsaufwand und die Nielsen-Bruttowerbeerlös-Statistik Grund für die mögliche Abschaffung. Holger Busch, VDZ-Geschäftsführer Marketing/Anzeigen wird damit zitiert, dass man derzeit prüfe, "ob die Weiterführung der ZAS in Zukunft noch sinnvoll, notwendig und wirtschaftlich vertretbar ist."

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