„Twilight“-Film „Eclipse“ stürmt die Charts

In Deutschland startet "Eclipse", der dritte Film der Blockbuster-Reihe "Twilight", erst nach der WM am 15. Juli, in den USA lief er aber am vergangenen Wochenende an - und das mit erwartungsgemäß großem Erfolg. 162 Mio. Dollar spielte er seit der Premiere am vergangenen Mittwoch ein - nur "Spider-Man 2" war an einem langen Independence-Day-Wochenende bisher erfolgreicher. In Deutschland startete unterdessen endlich "Für immer Shrek" - und erklomm souverän Platz 1 der Kinocharts.

Anzeige

Mit 400.000 Besuchern spielte "Für immer Shrek" laut Blickpunkt:Film allerdings das schlechteste Start-Ergebnis aller bisherigen "Shrek"-Filme ein – Sommerwetter und Fußball-WM sei Dank. Dass der Animationsfilm allerdings noch das beste aus der schwierigen Situation gemacht hat, zeigen die Ergebnisse der Verfolger. So kamen "Sex and the City 2" und "Hanni & Nanni" auf den Plätzen 2 und 3 gerade mal auf ein Zehntel des "Shrek"-Ergebnisses, nämlich ca. 40.000 verkaufte Tickets.

Insgesamt gingen am Wochenende 600.000 Leute in die deutschen Kinos – zwei Drittel davon also in "Für immer Shrek". Drei viertel der "Für immer Shrek"-Besucher wählten übrigens die teureren 3D-Vorstellungen – auch das eine für den Film erfreuliche Tatsache. Sämtliche anderen Neustarts verfehlten mit ihren Einspielergebnissen die Top Ten, in der sich "Prince of Persia" mit 30.000 Platz 4 erkämpfte, während sämtliche anderen Filme nichtmal 20.000 Besucher anlockten.

In den USA gewann also "Eclipse" das lange Feiertags-Wochenende. Das Ergebnis ruft dabei gespaltene Reaktionen hervor. Zwar gab es in der Historie an einem Independence-Day-Wochenende wie erwähnt nur einen Film, der mehr Geld in die Kassen spülte – Spider-Man 2" im Jahr 2004 – doch die Produzenten hatten eine etwas höhere Prognose erstellt. Und: Vorgänger "New Moon – Biss zur Mittagsstunde" hatte zu diesem Zeitpunkt schon mehr Geld eingespielt.

Hinter "Eclipse" folgt in den US-Kinocharts ein weiterer Neustart: M. Night Shyamalans Real-Verfilmung der Zeichentrickserie "Avatar – Der Herr der Elemente", der in Deutschland wegen Rechte-Problemen als "Die Legende von Aang" laufen wird, spielte trotz verheerender Kritiken seit Donnerstag 53,2 Mio. US-Dollar ein, inklusive des Montags sollen es laut Hollywood Reporter 70,5 Mio. werden. Vorwochen-Nummer-1 "Toy Story 3" belegt mit weiteren 30,2 Mio. Dollar nun Rang 3.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige