Tomorrow Focus und Xing unter einem Dach

Paul-Bernhard Kallen setzt als Vorstandschef von Burda erste strategische Zeichen. Er bündelt das komplette Business-to-Consumer Geschäft mit Internet-Beteiligungen unter dem neuen Dach Burda Digital. Das betrifft u.a. sowohl die komplette Tomorrow Focus AG als auch die Chip-Online-Gruppe, den Online-Shop Cyberport, Xing, die DLD Kongresse und das Venture-Geschäft. Geführt wir die neue Einheit von Kallen selbst und Jörg Lübcke. Nicht erfolgversprechende Online-Projekte sollen rigoros aussortiert werden

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Lübcke wird Geschäftsführer Finance & Operations der neu zugeschnittenen Burda Digital. Schon bisher hat er sich um das digitale Beteiligungsgeschäft bei Burda gekümmert. Burda Digital ist nach der Umstrukturierung ein gewaltiges Online-Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 670 Mio. Euro in 2009. Bei Burda selbst sind davon 380 Mio. im Umsatz konsolidiert.
Bei Burda Digital arbeiten rund 2.200 Beschäftigte in 40 Einzelfirmen. In den vergangenen zehn Jahren erzielten die Digital-Beteiligungen von Burda ein durchschnittliches jährliches Umsatz-Wachstum von 30,7 Prozent. Beeindruckende Zahlen. Es besteht kein Zweifel, dass Kallen hier den Wachstumsmotor für den Gesamtkozern sieht.
Aber auch der Wachtumsmotor muss auf sparsamen Verbrauch getrimmt werden. Die "erfolgreichen digitalen B2C-Unternehmungen des Konzerns" werden ab 1. Juli unter dem neuen Dach gebündelt, heißt es vielsagend in der Verlagsmitteilung. Solche, die nicht erfolgreich sind, werden rigoroser als bisher aussortiert. Dazu gehört auf jeden Fall das erfolglose Frauen-Portal beQueen.de, das pünktlich zum Start von Burda Digital in Freundin.de aufgeht.

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