Kylie genervt von Google-Journalismus

Über 14,4 Millionen Treffer findet Google, wenn nach Kylie Minogue gesucht wird. Die australische Sängerin findet das "lustig, furchterregend und sehr surreal", wie sie dem Zeitmagazin sagte. Es gebe eine Flut an Falschmeldungen, die dort kursierten. Die unangenehme Folge für das neue Sat.1-Testimonial: "Journalisten auf der ganzen Welt, die eine Geschichte schreiben wollen, nutzen diese Suchmaschine, und aller Unsinn, der je über mich erfunden wurde, geistert für alle Zeiten durch das Internet."

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Bei der Boulevardpresse, sagte Minogue, überraschten sie solche Falschmeldungen nie, "aber bei den sogenannten seriösen Medien bin ich immer wieder erstaunt." Und es sei "schlimmer geworden". Dass manchmal erfundene Aussagen von ihr kolportiert würden, gehöre für sie zum Show-Business dazu und sei "Routine": "Ab und zu kommt das, was mich angeht, sogar hin, dann lese ich eine vermeintliche Aussage von mir und denke, das habe ich zwar so nie gesagt, aber es klingt originell. Schade, dass mir das nicht eingefallen ist." Dies bleibe aber eher die Ausnahme. Dennoch: "Daran, dass ich normalerweise jede Woche mit jemand anderem verheiratet oder verlobt bin oder mindestens schwanger, habe ich mich gewöhnt."

Auch potenzielle Leser-Reporter hält die gebürtige Australierin für unerträglich. Wenn es früher nur ein Zufall gewesen sei, wenn ein Fan einen Fotoapparat dabei hatte, so gleiche es heute einem "Überfall", wenn Fans mit ihren Foto-Handys abdrückten.
Gelegentlich gebe sie auch ihren Namen bei Google ein. Aber seit es Twitter gebe, lohne sich dieser Vorgang nicht mehr. "Allein über Twitter kriegt man alles mit. Meine Fans twittern alles über mich", so die Sängerin. Wenn ein interessanter Tweet dabei sei, gehe sie dem nach, es sei eine "Qual". Dennoch sei sie auf jeglichen Kommunikationskanälen aktiv. Sie besitze iPhone, Blackberry, Laptop, iPad, und iPod: "Man will ja auf dem Laufenden bleiben".
Sat.1 hat die 42-Jährige nun zur Sender-Botschafterin gemacht. Ab Freitag wird Kylie Minogue bis mindestens Herbst die Hauptrolle in der Imagkampagne mit dem Slogan "Colour your Life" spielen. Von 1989 bis 1995 war die Australiern schon mal regelmäßig auf dem Sender zu sehen – damals noch als Schauspielerin in der Erfolgs-Soap "Nachbarn".  

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