Serbischer Minister schießt gegen WAZ

Der serbische Wirtschaftsminister Mladjan Dinkic hat der WAZ jegliche Geschäftstätigkeiten in seinem Land untersagt. Das berichtet W&V mit Berufung auf die Mittwochsausgabe der Belgrader Zeitung Novosti. Demzufolge fordert der Politiker ein staatliches Verbot ausschließlich gegen den Essener Medienkonzern. Die WAZ hatte bereits angekündigt, sich aus Serbien zurückzuziehen.

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Dinkic wetterte gegen die WAZ:  "Es wäre unmoralisch, wenn die irgendeine Lokalzeitung übernehmen könnten, geschweige denn die Zeitung ‚Novosti‘, die ein nationales Markenzeichen ist." Erst vor Kurzem hatten die Essener einen Anteil von 24,89 Prozent an der Boulevard-Zeitung gekauft.
"Die WAZ Mediengruppe wird sich bei ihrem Rückzug selbstverständlich ihrer wirtschaftlichen Rechte nicht berauben lassen", hieß es in einer Erklärung des Konzerns.  

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