Abendblatt: Radikalumbau beim Focus

Laut einem Bericht des Hamburger Abendblatts steht Burdas Magazin Focus vor einem tiefgreifenden Umbau. 30 bis 40 Mitarbeitern sollen dem Bericht zufolge Abfindungsangebote unterbreitet werden. Weiter sei geplant, Ressorts zusammenzulegen, eine Abteilung für investigative Recherche zu gründen und die Schließung von Korrespondentenbüros stünden zur Debatte.

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Am 1. Juli tritt der neue Focus-Chefredakteur Wolfram Weimer seinen Dienst an. Laut Hamburger Abendblatt will er das Magazin zu einer Mischung aus britischem Economist und französischer Paris Match umbauen. Die Ressorts Kultur/Wissenschaft und Modernes Leben sollen dabei zusammengelegt werden, ebenso die Ressorts Deutschland und Ausland. Auch die Schließlung von Korrespondentenbüros in Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig und Hamburg würden diskutiert.
Der bisherige Leiter der Berliner Parlamentsredaktion des Focus, Kayhan Özgenc, soll eine neue Abteilung für investigative Recherche leiten. Der neue Chefredakteur Weimer soll sich außerdem darum bemühen, den Journalisten Johann Michael Möller, derzeit Hörfunkdirektor beim MDR, abzuwerben. Möller war Weimers Stellvertreter, als dieser noch Chefredakteur bei Springers Welt war.

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