Knapp 34.000 machen Schluss mit Facebook

Am 31. Mai war der "Quit Facebook Day". Laut einem Counter auf der offiziellen Homepage Quitfacebookday.com sind 33.912 Mitglieder dem Aufruf gefolgt und ausgetreten (Stand 1.Juni).

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Die Idee zum Facebook-Boykott kam von Matthew Milan und Joseph Dee aus Toronto. Beide haben über ihre Homepage, via Twitter und auch über Facebook dazu aufgerufen, dem größten sozialen Netzwerk den Rücken zu kehren. Grund dafür waren unter anderem die undurchsichtigen Sicherheitseinstellungen bei Facebook, die es dem Nutzer unnötig erschwerten, seine Privatsphäre-Einstellungen zu kontrollieren. Ein Durchschnittsnutzer könne dies nicht durchblicken, heißt es in einem offenen Brief an Facebook-Gründer Marc Zuckerberg.

Es ist nicht gerade ein Kinderspiel, sein digitales Ich aus dem Riesennetzwerk zu löschen. Eine genaue Anleitung auf der Facebook-Fanseite erklärt Schritt für Schritt, wie man seinen Account dauerhaft löschen kann.

Angesichts der aktuell über 450 Millionen Mitglieder kann man jedoch knapp 34.000 Abmeldungen nicht gerade als die angekündigte Austritts-Welle bezeichnen. Und ob die Sympathisanten der Initiative dann tatsächlich ausgetreten sind, lässt sich ebenfalls nur schwer nachweisen.  

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