Trotz Lena: „Sex and the City 2“ holt Rekord

Obwohl der "Eurovision Song Contest" den Kinobetreibern die Umsätze vermasselt hat und die Samstagszahlen unter denen vom Freitag lagen, lässt der neue "Sex and the City 2"-Film mit grandiosen Werten aufhorchen. Rund 595.000 Zuschauer sammelte der Film laut Blickpunkt:Film von Donnerstag bis Sonntag ein - kein anderer Streifen war in diesem Jahr an einem Wochenende so erfolgreich. Hinzu kamen noch 205.000 "Ladies Night"-Vorab-Besucher vom Mittwoch. In den USA blieb dem Film aber nur Platz 2.

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Bleiben wir aber noch kurz in Deutschland: "Sex and the City 2" ist in 600 Kinos gestartet, holte also von Donnerstag bis Sonntag fast 1.000 Besucher pro Kopie. Eine Zahl, die den neuen Jahresrekord noch unterstreicht. Denn: "Robin Hood" brauchte vor einigen Wochen für sein Ergebnis von 555.000 Besuchern über 700 Kopien. "Alice im Wunderland" war beim Kopienschnitt allerdings noch erfolgreicher: Am Startwochenende Anfang März holte Tim Burtons Spektakel sich 545.000 Besucher mit nur 452 Kopien.

Auf den weiteren Plätzen der aktuellen deutschen Kinocharts folgen die beiden Führenden der Vorwochen: "Prince of Persia" und "Robin Hood". "Prince of Persia" lockte immerhin noch einmal 250.000 Leute in die Kinos, "Robin Hood" 130.000. Alle weiteren Filme blieben deutlich unter der Sechsstelligkeit. So blieb "Nightmare on Elm Street" auf Platz 4 bei 50.000 Zuschauern hängen.

In den USA führt weiterhin "Für immer Shrek" das Ranking an. Der Animationsfilm, der in Deutschland erst Ende Juni an den Start geht, erkämpfte sich am Memorial-Day-Wochenende 43,3 Mio. US-Dollar. Neustart "Sex and the City 2" kam auf 32,1 Mio., gemeinsam mit den Donnerstags-Previews wären es zwar 46,2 Mio. Dollar, doch für die Wochenendwertung zählt der Donnerstag nunmal nicht. "Sex and the City 2" bleibt damit auch hinter den Zahlen des ersten "Sex and the City"-Streifens. Auch "Prince of Persia" enttäuschte an seinem US-Startwochenende und kam auf 30,2 Mio. US-Dollar, "Iron Man 2" folgt auf Platz 4.

Weltweit lief es für "Prince of Persia" deutlich besser: Außerhalb der USA spielte der Abenteuerfilm 59 Mio. US-Dollar ein, ist in 40 von 47 Ländern die Nummer 1 und führt die Liste vor "Sex and the City 2" an, der laut Hollywood Reporter auf 27,6 Mio. US-Dollar kam. "Für immer Shrek" folgt auf Platz 3, läuft allerdings derzeit auch nur in 15 Ländern.

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