Chatter: Burda entwickelt neues People-Heft

Hubert Burda Media könnte laut mehreren übereinstimmenden Medienberichten schon bald in den Markt der fotolastigen jungen Klatsch-Magazine einsteigen und mit der Eigenentwicklung Chatter Bauers InTouch und Klambts OK! angreifen. Offenbar gibt es bereits eine Dummy-Version mit Namen Chatter, die auf Zeitungspapier gedruckt wurde. Entwickelt werden soll das junge People-Blatt von dem ehemaligen InTouch-Vize Boris Hächler am Burda Standort in Offenburg.

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Hächler war schon Society-Kolumnist bei der Münchner Abendzeitung. Zuletzt leitete er das Gossip-Portal Smash24/7 im Internet. Die Website unter www.smash247.com war zeitweise wegen eines Datenbank-Problems nicht erreichbar. Mittlerweise ist sie aber wieder online (Danke für den Hinweis in den Kommentaren). Auf seinem Xing Profil schreibt Hächler, dass er "eine Chance" zu bieten hat und er sucht Redakteure und Grafiker. 
Das Dummy von Chatter soll auf Zeitungspapier gedruckt worden sein, was Erinnerungen an den WAZ-Test Talk to Go wachruft. Der One-Shot der hatte ein bislang einmalige Experiment an Deutschlands Kiosken unternommen: Ein wöchentliches People-Magazin, das die Stars zu Spott-Objekten degradiert. Auf dem billigen Papier wirkt sogar Angelina Jolie wie ein pickliger C-Promi. Der WAZ-Titel ähnelte in Aufmachung und Tonalität den angelsächsischen Yellows und Gossip-Magazinen mit ihrer ätzenden Berichterstattung und wurde vom ehemaligen InTouch-Chefredakteur Marc Werthmann mit entwickelt.
Werthmann wiederum hatte für Burda innerhalb der Bunte-Redaktion auch schon einmal ein Konzept für ein junges People-Magazin mit Arbeitstitel Mausi entwickelt. Nun scheint es, als ob Burda nach langem Zögern endlich auf den Zug der jungen, fotolastigen Peoplehefte aufspringt. Allerhöchste Eisenbahn. Magazine dieses Zuschnitts, wie InTouch, OK! oder auch In, feiern schon geraume Zeit beachtliche Erfolge am Kiosk und spielen in einer anderen Liga als Burdas deutlich älter positioniertes People-Flaggschiff Bunte. Sie sind billiger in der Produktion, konzentrieren sich ganz auf das Zeigen von Fotos und internationale Stars und sprechen eine deutlich jüngere Zielgruppe an.

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