Mehr als 12 Mio. trauern mit dem FC Bayern

Die Champions League hat Sat.1 zum Abschluss der Saison nochmal eine richtig gute Quote beschert. 12,64 Mio. sahen am Samstagabend die zweite Halbzeit der Finalniederlage des FC Bayern gegen Inter Mailand - so viele haben seit 2004 kein Champions-League-Spiel gesehen. Der Marktanteil lag bei 43,8%, natürlich hatte kein anderer Sender eine Chance gegen den Fußball. Auch im jungen Publikum gewann der Fußball haushoch - mit 5,35 Mio. 14- bis 49-Jährigen. Freuen darf sich auch Sport1: über die Eishockey-WM.

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Der Samstag im Gesamtpublikum:
Die 12,64 Mio. Fans waren also die höchste Champions-League-Zuschauerzahl seit 2004. Damals sahen das Achtelfinal-Rückspiel zwischen Real Madrid und Bayern München in der zweiten Halbzeit 13,39 Mio. Den Zehn-Jahres-Rekord hält weiterhin das Finale 2001, als der FC Bayern und Final-Gegner Valencia im Elfmeterschießen – damals noch bei RTL – auf 15,76 Mio. Zuschauer kamen. Eine noch höhere Zuschauerzahl an diesem Samstag könnte u.a. dadurch verhindert worden sein, dass das Finale erstmals an einem Samstagabend stattfand, wo Gelegenheits-Fußball-Zuschauer womöglich andere Freizeitaktivitäten vorzogen.

Die Eishockey-WM hat unterdessen Sport1 eine fabelhafte Quote beschert. 2,49 Mio. Fans sahen ab 18 Uhr das spannende Halbfinale, das Deutschland nur knapp gegen Russland verlor. Der Marktanteil lag bei 16,1% und damit in etwa beim Zwanzigfachen des Sport1-Normalwertes, der in den vergangenen Monaten ca. 0.9% betrug. Das Eishockey-Spiel schob sich damit sogar in die Tages-Top-20 des Gesamtpublikums – eine sensationelle Leistung für den Sportsender.

An der Spitze der Tages-Tabelle folgt hinter dem Fußball aber lange Zeit erstmal gar nicht. 12,64 Mio. sahen Halbzeit 2, 11,07 Mio. Durchgang 1 und 5,14 Mio. die  Vorberichterstattung. Zuschauerstärkstes Nicht-Fußball-Programm war der ZDF-Krimi "Stubbe – Von Fall zu Fall", den 3,80 Mio. einschalteten – ein angesichts der Umstände recht guter Marktanteil von 14,0%. Die neue ARD-Show "Melodien der Herzen" blieb hingegen mit 2,89 Mio. bei 10,5% hängen. Später am Abend gab es noch 3,02 Mio. Zuschauer (17,6%) für den ZDF-Boxkampf. BEi Sat.1 schalteten nach der Bayern-Niederlage viele Leute schnell weg oder ab: Highlights und Siegerehrung verfolgten nur noch 3,36 Mio. Leute.

Einen miesen Abend verlebte RTL: "Die 25 originellsten TV-Karrieren" kam nur auf 2,16 Mio. Zuschauer und 7,8% – viel zu wenig. ProSieben folgt mit "Supervulkan" und 1,66 Mio. Sehern (6,0%) dahinter, "Die große Samstags-Dokumentation" bei Vox sahen 1,17 Mio., RTL-II-Film "Lucas, der Ameisenschreck" 0,98 Mio. und kabel-eins-Sci-Fi-Film "Star Trek – Der erste Kontakt" nur ganze 0,56 Mio.

Der Samstag bei den 14- bis 49-Jährigen:
Bei den jungen Zuschauern sah es sogar noch besser aus für die Eishockey-WM von Sport1. 1,21 Mio. 14- bis 49-jährige Fans bescherten dem Sender sensationelle 20,6% und einen siebten Platz in den Tages-Charts. Gewonnen hat aber natürlich auch hier die Champions League: 5,35 Mio. Werberelevante (45,8%) in der zweiten Halbzeit, 4,71 Mio. (44,5%) in Durchgang 1, 2,35 Mio. bei der Vorberichterstattung ab 20.15 Uhr und 1,60 Mio. bei den Highlights und der Siegerehrung bescherten Sat.1 die ersten vier Plätze des Samstags-Rankings. Zwischen den Fußball und das Eishockey schoben sich noch zwei RTL-Programme: "Willkommen bei Mario Barth" mit 1,50 Mio. und 16,1%, sowie "Die 25 originellsten TV-Karrieren" mit 1,29 Mio. und 12,2%. Das Sat.1-Special "Pochers Sommermärchen" kam trotz des starken Champions-League-Vorprogramms um 23.50 Uhr nur noch auf solide 11,3%.

Erst hinter dem Sport1-Eishockey folgen dann die Prime-Time-Programme von den anderen Sendern: ProSiebens "Supervulkan" kam auf 0,95 Mio. 14- bis 49-jährige Zuschauer und 9,0%, "Die große Samstags-Dokumentation" sahen bei Vox 0,79 Mio. (8,3%), RTL IIs "Lucas, der Ameisenschreck" erreichte wie der ZDF-Krimi "Stubbe – Von Fall zu Fall" 0,63 Mio. junge Zuschauer, für "Star Trek – Der erste Kontakt" entschieden sich bei kabel eins nur 0,37 Mio. und ARD-Musikshow "Melodien der Herzen" landete bei einer Mini-Zahl von 0,15 Mio. 14- bis 49-Jährigen.

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