WAZ-Ultimatum für Krone-Anteile?

Nach Informationen der Zeitung Standard hat der Essener WAZ-Konzern seinen österreichischen Geschäftspartnern eine Frist bis Pfingsten gesetzt, ein Kaufangebot für den 50-Prozent-Anteil am Verlag Mediaprint (Krone und Kurier) anzunehmen. In der Vergangenheit soll die WAZ dafür 200 Millionen Euro verlangt haben.

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Ein Ausstieg des deutschen Verlags aus dem Gemeinschaftsunternehmen mit der Familie Dichand und den Raiffeisen-Banken ist seit Jahren im Gespräch, das interne Verhältnis gilt als gründlich zerrüttet. Fraglich ist nur der Preis: Dichand soll bei früheren Verhandlungen – je nach Lesart – 120 bis 160 Millionen Euro angeboten haben. Nach Informationen des Standard soll die WAZ nun eine Entscheidung verlangt haben; andernfalls würde auf Jahre hinaus nicht mehr verhandelt.

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