Facebook rudert zurück

Nachdem in den letzten Wochen immer wieder Kritik laut wurde über die Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook, lenkt das weltweit größte Soziale Netzwerk scheinbar ein. "Wir müssen Schritte zurück gehen und Dinge ändern", sagte Facebook-Manager Elliot Schrader gegenüber der Financial Times Deutschland.

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Wann und welche Änderungen genau vorgenommen werden müssen, ließ Schrader gegenüber Ftd.de offen. In mehr als 50 Einstellungen müsse der Nutzer unter 170 Optionen wählen um seine privaten Daten nur mit seinen Freunden zu teilen. Dies sei mittlerweile nicht mehr nachvollziehbar, heißt es weiter in dem Artikel der Financial Times Deutschland.

Das Sammeln und Bereitstellen von persönlichen Daten ist hinsichtlich des Werbegeschäfts von großer Bedeutung, da dies ermöglicht, Zielgruppen genauer zu definieren und letztlich zu kontaktieren. Datenschützer forderten daher, das Prinzip einfach umzukehren, so dass die Privateinstellungen so lang nicht für andere sichtbar sind, bis der Nutzer es eindeutig erlaubt.

Wie MEEDIA berichtete, fand vergangene Woche eine Mitarbeiterversammlung statt, auf der die Facebook-Angestellten Fragen zu den Neuerungen bei den Privatsphäre-Einstellungen stellen konnten. Von einer Krisensitzung kann aber laut Ftd.de nicht die Rede sein.

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