Was die Tester über das WePad schreiben

Nach dem Desaster der ersten Pressekonferenz des vermeintlichen iPad-Killers durften nun für zwei Stunden eine Handvoll Blogger und Journalisten das vermeintliche Tablet-"Phantom" der Berliner Web-Company Neofonie ausprobieren. "Zu sehen bekamen sie kein Testgerät im Holzgehäuse, sondern ein offenbar ausgereiftes Teil mit einigen Macken", berichtet Welt Online. Blogger Roland Quand von netbooknews.de bestätigt: "Das WePad funktioniert". Meedia dokumentiert die ersten Testberichte.

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Martin Eisenlauer, Bild.de:
"Erster Eindruck: Dem WePad fehlt die schlichte Eleganz des iPads. Das Gehäuse ist etwas größer und schwerer (288 x 190 x 13mm; 800 g), die Menüstruktur ist nicht so einfach aufgebaut wie die des Apple-Geräts, das Design müsste an vielen Stellen vereinheitlicht werden, und der Akku hält statt zehn nur etwa sechs Stunden."

Welt Online
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"Doch es gibt auch vieles, was Ankershoffen nicht sagt, etwa welcher Zulieferer in China für Neofonie das Gerät herstellt, wer Vertrieb und Service übernehmen soll und welche Verlage sich für das WePad und die Plattform WeMagazine interessieren. Bisher hat nur Gruner+Jahr erklärt, dass es einen digitalen „Stern“ über den Neofonie-Kiosk anbieten wolle. „Doch wir verhandeln mit allen großen deutschen Verlagen“, sagt Neofonie-Chef Ankershoffen."
Ralf Sander, Stern.de. Für den Stern entwickelt Neofonie gerade ein E-Magazin. Sander schreibt: "Am interessantesten ist aber die Möglichkeit, aktive Inhalte auf der Schreibtischoberfläche zu platzieren, zum Beispiel aktuelle Nachrichtenticker oder den Wetterbericht. Da das WePad Multitasking-fähig ist – also mehrere Programme gleichzeitig ausführen kann – kann auf dem Desktop vieles "live" geschehen. Das Vorführgerät zeigte beispielsweise ein geöffnetes Fenster mit Google Maps, in dem man ständig auf den Kartendienst zugreifen konnte, ohne extra einen Browser starten zu müssen."


WePad Präsentation der Vorabversion
Fabien Röhlinger war einer der beiden Blogger, die zum Produkttest zugelassen waren. Er schreibt: "Es wurden alle Bedenken (aus meiner Sicht) zerstreut! Es wird auf jeden Fall funktionieren. Wie gut oder wie schlecht es tatsächlich ist, kann man momentan noch nicht sagen. Diese Veranstaltung heute war keine echte Produktvorstellung, sondern sollte nur dazu dienen uns zu zeigen, dass das WePad OS ordentlich funktioniert. Man kann also noch nicht verlässlich sagen, wie das WePad nach dem Produktstart dann wirklich funktionieren wird. Der heutige Test war aber auf jeden Fall vielversprechend."


WePad – Working Interface Demo mit dem
Final Design

Der andere Blogger war Roland Quand von netbooknews.de: "Glücklicherweise gab es vor dem Einzel-Hands-on eine umfangreiche Vorführung, denn zu einem späteren Zeitpunkt als es um die uns versprochene Möglichkeit ging, das Gerät selbst auszuprobieren, fiel im unpassendsten aller Augenblicke der Touchscreen hardware-seitig aus.“ Trotzdem kann auch der Experte von Netbooknews.de bestätigen: „Das WePad funktioniert – auch in Sachen Software!"

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