Springer verkauft Aktien für 266 Mio. Euro

Gemeinsame Aktion: Zusammen mit der Deutschen Bank will die Axel Springer AG rund 5,68 Millionen Aktien, über 17,2 Prozent des Grundkapitals, bei institutionellen Investoren platzieren. Der Wert des Aktienpaketes liegt bei über einer halben Milliarde Euro. Allein das Medienhaus will Anteile (2,93 Mio. Aktien) im Wert von 266 Mio. Euro veräußern. Der Verkauf bedeutet jedoch nicht, dass Springer dringend frisches Kapital für Projekte, wie das geplante Aust-Magazin, braucht.

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Das Springer-Paket der Deutschen Bank umfasst rund 2,75 Millionen Aktien und macht so rund 8,3 Prozent des Grundkapitals aus. Die Verkäufe sollen noch in diesem Quartal erfolgen.

In seiner Rede auf der heutigen Hauptversammlung betonte Vorstandschef Mathias Döpfner, dass es vielmehr darum gehe, durch ein höheres Handelsvolumen und größeren Freefload die Aktie noch attraktiver zu machen. Tatsächlich erhöht sich durch die Verkäufe der Streubesitz von derzeit 23 Prozent auf über 40 Prozent. Döpfners Rede endete mit dem Satz: "Alle reden von der Krise. Wir nicht."

51,5 Prozent an dem Medienhaus liegen bei der Axel Springer Gesellschaft für Publizistik, sieben Prozent hält Friede Springer direkt.

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