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Amazon: Weiter Wachstum ohne Ende

Die US-Quartalssaison geht dem Ende entgegen: Nach Handelsschluss legte auch das weltgrößte Online-Kaufhaus Amazon neue Unternehmensdaten vor, die die Konsensschätzungen der Wall Street erneut übertrafen. Sowohl die Umsätze als auch Gewinne zogen noch stärker an als von Analysten prognostiziert. Der Ausblick blieb jedoch leicht unter den Erwartungen zurück. Die Folge: Die zuletzt heiß gelaufene Amazon-Aktie fiel nachbörslich zunächst deutlich zurück, fing sich dann aber wieder.

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Die US-Quartalssaison geht dem Ende entgegen: Nach Handelsschluss legte auch das weltgrößte Online-Kaufhaus Amazon neue Unternehmensdaten vor, die die Konsensschätzungen der Wall Street erneut übertrafen. Sowohl die Umsätze als auch Gewinne zogen noch stärker an als von Analysten prognostiziert. Der Ausblick blieb jedoch leicht unter den Erwartungen zurück. Die Folge: Die zuletzt heiß gelaufene Amazon-Aktie fiel nachbörslich zunächst deutlich zurück, fing sich dann aber wieder.

Es ist nicht so einfach mit der Quartalssaison: Gute Ergebnisse bedeuten noch lange nicht gute Kurse – das mussten Anleger in den vergangenen zehn Tagen immer wieder erfahren. Dieses Paradoxon ist an der Börse fast so etwas wie eine Konstante: Weil Aktien in Erwartungen guter Ergebnisse vorab steigen, fallen sie beim tatsächlichen Eintreffen gern mal zurück. "Sell on the News" nennen Börsianer das Phänomen – so in den vergangenen Tagen zu beobachten bei Google, Yahoo oder eBay.

Und auch der vierte große Internetwert machte nach Handelsschluss keine Ausnahme – bis auf 139 Dollar schmierte das weltgrößte Online-Kaufhaus Amazon ab, nachdem das Papier zuvor noch bei über 150 Dollar geschlossen hatte. Ein ernsthafter Grund war dafür im kurz zuvor vorgelegten Zahlenwerk zunächst nicht zu finden. "Ich sehe nicht, was darin schlecht sein soll", ordnete CNBC-Marktkommentator James Cramer die Zahlen in einer ersten Einschätzung ein.    

Die Geschäfte boomen: 62 Prozent mehr Gewinn

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Tatsächlich kann sich das Zahlenwerk sehen lassen: Amazon konnte seinen Umsatz zwischen Januar und März um beeindruckende 46 Prozent steigern und erlöste 7,13 Milliarden Dollar nach 4,89 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Gewinne explodierten förmlich: Nach 177 Millionen Dollar im ersten Quartal 2009 fuhr Amazon zwischen Januar und März diesen Jahres 299 Millionen Dollar oder 66 Cent je Aktie ein – das entsprach einem Gewinnzuwachs von 62 Prozent. Analysten hatten nur mit einem Gewinn je Aktie in Höhe von 61 Cent gerechnet.

Das Haar in Suppe war indes im Ausblick zu finden. So prognostizierte der an der Technologiebörse Nasdaq gelistete Online-Pionier im laufenden Quartal Umsätze zwischen 6,1 und 6,7 Milliarden Dollar – Analysten hatten im Schnitt mit 6,4 Milliarden gerechnet. Für einen Wachstumwert wie Amazon, der mit einem ambitionierten KGV gehandelt wird, ist das jedoch zu wenig, weswegen die Aktie nach Börsenschluss zunächst unter den Hammer kam. Zum Ende des nachbörslichen Handels besannen sich Anleger indes und grenzten die Verluste auf 2 Prozent ein.

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