Anzeige

Apple steigert Gewinn um 90 Prozent

Die Prognosen waren ambitioniert, doch Apple pulversierte selbst die kühnsten Schätzungen: Im abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal hat der Computerpionier abermals beeindruckende Unternehmensdaten vorgelegt. Die Umsätze stiegen um 49 Prozent, die Gewinne um enorme 90 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Vor allem das iPhone lag mit fast 9 Millionen verkauften Einheiten weit über den Prognosen, und selbst der Bestseller iPod verliert nicht an Anziehungskraft. Für das nächste Quartal bleibt Apple optimistisch.

Anzeige
Anzeige

Die Prognosen waren ambitioniert, doch Apple pulversierte selbst die kühnsten Schätzungen: Im abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal hat der Computerpionier abermals beeindruckende Unternehmensdaten vorgelegt. Die Umsätze stiegen um 49 Prozent, die Gewinne um enorme 90 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Vor allem das iPhone lag mit fast 9 Millionen verkauften Einheiten weit über den Prognosen, und selbst der Bestseller iPod verliert nicht an Anziehungskraft. Für das nächste Quartal bleibt Apple optimistisch.

Was für ein Quartal: Bei 2,06 bis 2,18 Dollar je Aktie hatten die konzerneigenen Schätzungen für den Quartalsgewinn gelegen. Bei 2,44 Dollar lag der Durchschnitt der befragten Analysten. Bis auf 2,65 Dollar hatte sich Ashok Kumar von Rodman & Renshaw vorgewagt. Bei sogar 2,94 Dollar lägen die Flüsterschätzungen, hatte der "Alley Insider" auf Basis der tatsächlichen Konzernergebnisse der Vergangenheit errechnet. Und was liefert Apple?

Einen Quartalsgewinn von nicht weniger als 3,33 Dollar je Aktie! Das entspricht einem Nettoertrag von 3,07 Milliarden Dollar – im Vergleich zum Vorjahresquartal sind die Gewinne damit um erstaunliche 90 Prozent explodiert! Doch damit nicht genug: Auch die Umsätze zogen fast spielend an den eigenen Schätzungen (11 Milliarden) und den Konsensschätzungen (12,4 Milliarden) vorbei. Tatsächlich setzte das Computerpionier aus Cupertino zwischen Anfang Januar und Ende März genau 13,5 Milliarden Dollar um.
Rekordabsätze: So viele iPhones verkauft wie nie zuvor

Anzeige

In allen Unternehmensbereichen überbot Apple fast spielend die Erwartungen: Mit 2,7 Millionen verkauften Macintosh-Computern wurde gerechnet – Apple setzte bis Ende März tatsächlich 2,94 Millionen iMacs, MacBooks oder MacBook Pros um. Mit 9 Millionen abgesetzten iPods wurde im ersten Quartal gerechnet – tatsächlich gingen immer noch 10,89 Millionen Einheiten von Apples beliebtem MP3-Player über die Ladentische.

Den mit Abstand größten Erfolg konnte Apple jedoch mit seinem neuen Bestseller erzielen – der iPhone-Sparte, dem schon jetzt umsatzstärksten Segment des Konzerns. Mit 6,8 Millionen verkauften iPhones rechneten die befragten Analysten im Schnitt. Tatsächlich gelang Apple sogar das Kunststück, das starke Weihnachtsquartal nochmals zu übertreffen und 8,75 Millionen iPhones abzuverkaufen – soviel wie nie in der Unternehmensgeschichte.

Aktien auf neuem Allzeit-Hoch
Und selbst der Ausblick, der mit notorisch konversativen Prognosen oftmals Anlass zur Enttäuschung bietet, fiel weitaus besser als erwartet aus. Statt der von Analysten erwarteten Umsätze in Höhe von 12,75 Milliarden Dollar rechnet Apple nun selbst mit 13 bis 13,4 Milliarden Dollar.

Investoren, die in den vergangenen Handelstagen in Erwartungen des typischen Sell-on-the-News-Effekts in Deckung gegangen waren, schickten die Apple-Aktie nachbörslich dann auch reflexartig wieder nach oben – nämlich auf neue Allzeithochs bei 257 Dollar, ein Plus von 13 Dollar oder knapp 6 Prozent.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*