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Axel Springer steigert Gewinn um 48 Prozent

Die Axel Springer AG hat sehr gute Zahlen für das erste Quartal 2010 vorgelegt. Demnach stieg der operative Gewinn (EBITDA) um satte 48,4 Prozent von 80,3 Mio. Euro auf knapp 120 Mio. Euro. Das Print-Geschäft bei Springer ist nach wie vor stabil und weist hohe Renditen aus. Das Auslandsgeschäft hat sich erholt, das Digitalgeschäft wächst stark. Wegen den guten Zahlen will der Konzern aufs Gesamtjahr gesehen den Gewinn nun deutlich als zehn Prozent im Vergleich zu 2009 steigern.

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Bisher ging man bei Axel Springer von einem Anstieg des EBTDA in 2010 um rund zehn Prozent aus. Nach den guten Zahlen im ersten Quartal soll der Gewinnzuwachs nun deutlich höher ausfallen. Auch im Umsatz konnte Springer im ersten Quartal zulegen, und zwar um sieben Prozent auf 663,7 Mio. Euro. Besonders der Werbemarkt habe sich seit März deutlich erholt. Die Medienkrise scheint an den Berlinern abzuperlen.

Die deutschen Zeitungen und Zeitschriften hätten Renditen "im Bereich ihrer historischen Höchstwerte" erzielt, teilte der Verlag mit. Auch das internationale Printgeschäft habe sich im ersten Quartal 2010 wieder erholt. Besonders stark gestiegen sei das Segment Digitale Medien. Kein anderes deutsches Medienhaus kommt bisher mit so guten Zahlen durch die Krise wie Springer.

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