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Apple verschiebt deutschen iPad-Start

Mit einer kurzen Mitteilung hat Apple den Termin für den internationalen Verkaufsstart des iPads um einen Monat auf Ende Mai verschoben. Als Grund nannte das Unternehmen mit Sitz im kalifornischen Cupertino die Nachfrage nach dem Tablet, die "weit höher als vorhergesagt" sei. In den USA wird das Gerät seit Ostern verkauft, laut Apple wurden in der ersten Woche mehr als 500.000 iPads ausgeliefert. Man gehe davon aus, dass die Zahl der Bestellungen weiterhin steigen, "je mehr Leute das iPad sehen und anfassen".

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Gleichzeitig heißt es, dass eine große Anzahl an Bestellungen für das auch in den USA noch nicht erhältliche UMTS-Modell iPad 3 G eingegangen sei, die ebenfalls bedient werden müssten. Apple zeigte sich "überrascht von der starken Nachfrage" und sprach von einer "schwierigen Entscheidung", deshalb den weltweiten Start zu verschieben.
Die Preise für die Geräte in Deutschland sollen nun am 10. Mai veröffentlicht werden, ab diesem Termin soll es auch möglich sein, das Tablet online zu bestellen. Beobachter erwarten, dass der Preis bei 499 Euro für Geräte ohne UMTS-Zugang liegen könnte. Zum Schluss erklärt das Unternehmen den eigenen Erfolg als Grund für die Verzögerung und entschuldigt sich bei Kunden: "We know that many international customers waiting to buy an iPad will be disappointed by this news, but we hope they will be pleased to learn the reason—the iPad is a runaway success in the US thus far."
Die Börse hat auf den Aufschub positiv reagiert. Die Aktie legte zum Handelsstart an der New Yorker Wall Street um mehr als drei US-Dollar auf ein neues Allzeithoch von 245 Dollar zu. Wie viele Tablets mittlerweile insgesamt abgesetzt wurden, könnte schon am kommenden Dienstag bekannt werden: Dann verkündet das Unternehmen seine Zahlen für das abgelaufene zweite Geschäftsquartal.

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