Bild Shop: Springers Online-Kaufhaus

Bild.de steigt ernsthaft in den E-Commerce ein und startet einen eigenen Webshop. Im Angebot des neuen Netz-Ladens sind Handys, Netbooks oder Fahrräder. Zudem bietet die E-Kaufhalle in bester Live-Shopping-Tradition ein spezielles Angebot des Tages. Mit dem neuen Shop kann Springer gleich doppelt gewinnen: Zum einen könnte es gelingen, dass Erfolgskonzept der Volksprodukte noch stärker ins Web zu übertragen und zum anderem erhielt das contentgetriebene Bild.de-Angebot ein transanktionsgetriebenes Standbein.

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Bild.de steigt ernsthaft in den E-Commerce ein und startet einen eigenen Webshop. Im Angebot des neuen Netz-Ladens sind Handys, Netbooks oder Fahrräder. Zudem bietet die E-Kaufhalle in bester Live-Shopping-Tradition ein spezielles Angebot des Tages. Mit dem neuen Shop kann Springer gleich doppelt gewinnen: Zum einen könnte es gelingen, dass Erfolgskonzept der Volksprodukte noch stärker ins Web zu übertragen und zum anderem erhielt das contentgetriebene Bild.de-Angebot ein transanktionsgetriebenes Standbein.

An dem Aufbau einer umsatzstarken und shopbasierten Verlagssäule arbeiten mittlerweile einige deutsche Medienhäuser. Burda ist mit Holidaycheck oder auch seinen Xing–Beteiligungen auf einem ähnlich guten Weg, wie Holtzbrinck mit seiner Parship-Tochter oder dem Brands4Friends-Investment. Auch Springer verdient längst mit Zanox oder Immo.net Geld.

Bislang ist es jedoch keinem Verlag gelungen, um eine seiner wichtigsten Nachrichten-Plattformen, sei es Zeit.de, Bild.de oder Focus Online ein E-Commerce-Angebot herum zu stricken, dass für signifikanten Mehreinnahmen der rein auf Werbeerlöse angewiesenen Inhalte-Portale sorgen kann. Dieses Kunststück könnte Springer gelingen.

Die Marke Bild ist stark genug, dass man mit ihr alles Verkaufen kann. Das dies Funktioniert, beweisen seit Jahren die sogenannten Volksprodukte. Zudem hat das Webportal genügend Reichweite um ausreichend potentielle Käufer anzusprechen.

Sortiert ist der neue Online-Laden nach Themenwelten, die je nach Saison oder bestimmen Anlässen zusammengestellt werden. Dieses Konzept erinnert stark an Tchibo. "Zudem liefern die ‚Top 100‘ mit Testsiegern, Neuheiten, oder exklusiven Schnäppchen besonders empfehlenswerte Angebote Heimwerken & Garten, Unterhaltung, Sport & Wellness sowie Haushalt & Küche auf einen Blick", verspricht die Pressemitteilung.

„Wir kennen die Bedürfnisse unserer User und Leser. Dieses Wissen, das Vertrauen unserer Leserschaft und unsere hohen Reichweiten nutzen wir nachhaltig dafür, den ‚Bild Shop‘ als weiteres attraktives Angebot in der digitalen Welt zu etablieren", so Donata Hopfen, Geschäftsführerin Bild digital. Zum Auftakt präsentiert der Shop drei Themenwelten zu Garten, Spielen und Fahrrad sowie ein buntes Eröffnungssortiment.

Auch die anderen großen Print-Marken haben längst eigene Online-Shops. Doch deren Sortimente beschränken sich meist auf Merchandising-Produkte und verlagsnahe Produkte wie Bücher und Film-Reihen oder auch Reiseangebote, die zur Leserschaft passen. Mit dem neuem Bild-Shop geht Springer hier einen großen Schritt weiter.

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