Die wirklich wahrste Wahrheit über Flash auf dem iPhone

Flash oder kein Flash? Das ist die Frage, die sich die Gadget-Gemeinde seit Wochen stellt. Wird die Programmiersprache auch bald für Apple-Geräte verfügbar sein? Adobe bejaht und bringt ein Update heraus, Apple-Boss Steve Jobs verneint und poltert gegen die Flash Entwickler während unabhängige Programmierer es als "sinnlos" abtun. Wir sagen: Kein Grund zur Panik! Denn Flash auf dem iPhone gibt es schon längst.

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Flash oder kein Flash? Das ist die Frage, die sich die Gadget-Gemeinde seit Wochen stellt. Wird die Programmiersprache auch bald für Apple-Geräte verfügbar sein? Adobe bejaht und bringt ein Update heraus, Apple-Boss Steve Jobs verneint und poltert gegen die Flash Entwickler während unabhängige Programmierer es als "sinnlos" abtun. Wir sagen: Kein Grund zur Panik! Denn Flash auf dem iPhone gibt es schon längst.

Kaum ein Thema scheint die Gadget-Welt in letzter Zeit so sehr zu bewegen wie die Wahrscheinlichkeit, dass Apple demnächst Flash auf seinen Geräten implementieren wird. Immerhin wird das Surfvergnügen ohne Adobes Programmiersprache eingeschränkt. Und gerade auf heiß ersehnten iPad soll mobiles Surfen noch intuitiver werden.

Was in den letzten Wochen passierte:

16. Februar: Adobe veröffentlicht die Beta von Flash 10.1 für Smartphones. Die Software ermöglicht eine Flash-Wiedergabe wie am PC oder Mac. Das Update ist notwendig, um Flash-Inhalte in High Definition auf den mobilen Endgeräten wiederzugeben. Allerdings müssen Entwickler die Anwendungen noch an ihre Smartphone-Umgebungen anpassen. Die finale Version soll Mitte 2010 live gehen. Flash 10.1 wird momentan für Android, Symbian, Palms WebOS, Windows Mobile und Blackberry entwickelt.


   Adobes Ankündigung zu Flash auf dem iPhone (Klick auf’s Bild)

19. Februar: Im Rahmen einer iPad-Vorstellung äußert sich Steve Jobs zur Flash-Software von Adobe. So würde beim Einsatz von Flash die Akkulaufzeit angeblich von 10 auf 1,5 Stunden fallen. Darüber hinaus machten HTML5 und H.264 Flash obsolet. Darüber hinaus sei Flash oft durch große Sicherheitslücken auf sich aufmerksam. Apple werde definitiv kein Flash unterstützen

Der Adobe CEO Shantanu Narayen wirft Apple im Gegenzug vor, die Interessen der User mit Füßen zu treten, indem sie auf Flash verzichten – laut seiner Aussage unterstützen 85 der 100 beliebtesten Webseiten Flash.

23. Februar: Der unabhängige Flash-Programmierer Morgan Adams meldet sich zu Wort. Seine These: Flash-Anwendungen seien so ausgelegt, dass sie zwischen Hover (Darübergleiten mit dem Mauszeiger) und Klicks unterscheiden. Dieser Effekt ließe sich auf Geräten mit einem Touchscreen nicht befriedigend umsetzen. Hier die ausführliche Erklärung.

30. Januar: Nach der Apple Keynote poltert Steve Jobs ordentlich gegen Adobe. Die Flash-Entwickler seien "faul". Es laufe nicht auf Apple-Geräten, weil es "buggy", zu Deutsch fehlerhaft, sei. Die Welt bewege sich hin zu HMTL 5.

Übersetzung: Auch die kommenden Generationen der Apple-Geräte werden kein Flash unterstützen. Boss setzt darauf, dass HMTL 5 die multimedialen Funktionen von Flash übernimmt. Es bleibt abzuwarten, wie lange es dauert, bis auch Websitenbetreiber, Verlage und andere Unternehmen ihre Seiten der neuen Programmiersprache anpassen. Selbst wenn die Sprache ausgereift ist, würde die Umsetzung und Implementierung neztübergreifend noch Jahre dauern.

Fazit: Adobe sagt Ja, Apple nein. Der Kampf um Flash auf dem iPhone scheint verloren. Umso wichtiger war die Aktualisierung der Flash-Software. Denn auch Microsoft hadert. Zum Launch unterstützt Windows Phone 7 noch kein Flash. Ich sage: Flash auf dem iPhone gibt’s doch schon längst! Der "South Park Avatar Creator" beispielsweise wurde mit der neuen Flash-Version erstellt. Und funktioniert innerhalb der App wunderbar, im iPhoneeigenen Browser nicht. Das nenn‘  ich mal "Think different"!

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