Motorpresse motzt Auto Motor und Sport auf

Die Motorpresse tunt ihr wichtigstes PS-Objekt und auf: Getrieben von einem kräftigen Auflagenminus wird sowohl die Optik, wie auch der Inhalt gepimpt. Ab den 8. April erscheint Auto Motor und Sport mit einem um 16 Seiten erweiterten Heftumfang für neue Sonderthemen. Zudem wurden Layout und Titel überarbeitet. Weitere Veränderungen: Die Kaufberatung bekommt mehr Platz und mit der neuen Serie „So testet Auto Motor und Sport“ wollen die Stuttgarter ihre Prüf-Kompetenz stärker in den Vordergrund rücken.

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Der erste Teil der neuen Reihe beschäftigt sich mit Methoden und Technik von Bremsentests. „Mit dieser Serie wollen wir unseren Lesern den enormen Aufwand vor Augen führen, der hinter diesen Tests steht“, sagt Chefredakteur Bernd Ostmann. Bereits in Planung sind die weitern Serien "die kleinen PKW-Hersteller“ oder "die erfolgreichen Autodesigner".

Den Anfang bei den frisch eingeführten Sonderthemen macht ein Spezial über „Alternative Antriebe“. Fest geplant sind weitere Extra-Teile über „Geländewagen“, „Die sparsamsten Autos“ und „Design“.

Das Layout wurde – laut Verlagsangeben – "behutsam" überarbeitet. So sollen Geschichten nun ungewöhnlicher erzählt und optisch umgesetzt werden sowie mehr Infografiken zum Einsatz kommen. Von einem stärkeres Papier und einer UV-Lackierung des Titelblattes, erhofft sich der Verlag eine "haptische" und "optische Aufwertung".

"Mit diesem Bündel an Neuerungen wollen wir das Profil von Auto Motor und Sport weiter schärfen, unseren Lesern und Abonnenten vielfältigeren Lesestoff bieten, sowie neue Käufer für Auto Motor und Sport gewinnen“, sagt Verlagsmagern Jörg Plathner, Leiter des Geschäftsbereichs Automobil bei der Motor Presse Stuttgart.

Damit die potentiellen Käufer auch mitbekommen, dass Plathner und Chefredakteur Ostmann den Heftinhalt und die Ausstattung kräftig auftunten, soll die überarbeitete Ausgabe in Print, TV und Radio beworben werden. Zur Ergänzung gibt es auch Werbemaßnahmen am Point of Sale, sowie eine forcierte Abonnentenwerbung.

Mit dem Heftumbau reagiert die Verlagsleitung und die Chefredaktion sicherlich auf den empfindlichen Auflagenverlust im vergangen Jahr. Aktuell kommt Auto Motor und Sport auf einen Gesamtverkauf von 406.474 Exemplare. Das bedeutet ein Minus von neun Prozent. Aber auch die Konkurrenz musste einbußen hinnehmen. So verlor Springers AutoBild innerhalb der vergangen zwölf Monte vier Prozent.

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