DJV kritisiert neue Jalag-Struktur

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat den vom Jahreszeitenverlag (Jalag) heute angekündigten Radikalumbau als "Aderlass für journalistische Arbeitsplätze" kritisiert. Zudem fordert der Verband die Verlagsgeschäftsleitung dazu auf, die Pläne des Sparkonzepts nicht in die Tat umzusetzen.

Anzeige

Die stellvertretende DJV-Bundesvorsitzende Ulrike Kaiser sagte: "Die Strukturreform ist der Dolchstoß für die Redakteurinnen und Redakteure und zielt auf die Abschaffung des Redakteursberufs." Es sei absurd, dass Jalag nur noch solche Kollegen beschäftigen wolle, die sich um die redaktionelle Endproduktion der Blätter kümmerten. Eine Auslagerung von Themenfindung, Recherche und journalistischem Schreiben dürfe nicht stattfinden. Die aktuelle Wirtschaftskrise dürfe nicht als Alibi für einen Radikalumbau missbraucht werden.
Die neue Jalag-Struktur sieht die Abschaffung von Redaktionen in ihrer bisherigen Form vor. Zudem sollen 70 Stellen abgebaut werden.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige