The European renoviert Webseite

Genug diskutiert, es ist Zeit für Traffic-Taten: Vor sechs Monaten startet der ehemalige Online-Chef des Cicero, Alexander Görlach, dass neue Debatten-Portal The European. Trotz einer Vielzahl hochrangiger Gastautoren blieb dem Portal bislang jedoch der große Durchbruch verwehrt. Mit dem heutigen Relaunch der Plattform soll sich das nun aber ändern. Görlach: "Das kommende Jahr steht für uns eindeutig im Zeichen des Wachstums. Wir möchten eine große nachhaltige Leserschaft aufbauen."

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Genug diskutiert, es ist Zeit für Traffic-Taten: Vor sechs Monaten startet der ehemalige Online-Chef des Cicero, Alexander Görlach, dass neue Debatten-Portal TheEuropean.de. Trotz einer Vielzahl hochrangiger Gastautoren blieb dem Portal bislang jedoch der große Durchbruch verwehrt. Mit dem heutigen Relaunch der Plattform soll sich das nun aber ändern. Görlach: "Das kommende Jahr steht für uns eindeutig im Zeichen des Wachstums. Wir möchten eine große nachhaltige Leserschaft aufbauen."

Der Relaunch ist keine Komplett-Rennovierung, sondern eher eine leichte Überarbeitung der Seite. "Wir haben uns jetzt rund sechs Monate angesehen, was funktioniert und wo es Optimierungsmöglichkeiten gibt", sagt Görlach gegenüber MEEDIA. "Wir sind nun noch stärker auf unsere Autoren zentriert, die – dass muss man sagen – zu den absoluten Meinungsführern und Experten auf ihren Gebieten gehören." Unter anderem schreiben Köpfe wie Gala-Chefredakteur Peter Lewandowski, SZ-Innenpolitiker Heribert Prantl, Wikipedia-Gründer Jimmy Wales oder die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller für The European. Zudem löste die Berliner Redaktion das Ressort „Das Große Ganze“ komplett auf. "Unser Fokus liegt auf den Debatten. Das magazinartige zusätzliche Ressort wurde von den Nutzern nicht in dem Maße angenommen, wie wir uns es vorgestellt haben."

Nicht so ganz den Vorstellungen der Macher dürfte die bisherige Traffic-Entwicklung des Portals entsprechen. Laut Google Ad-Planer erreicht The European im Februar nur rund 14.000 Unique Visitors.

Mit dem Relaunch wollen Görlach und sein Team die Kernkompetenz der Seite – die Debatten und die externen Autoren – stärken. The European wurde als Debatten-Magazin unter der Prämisse gegründet, dass im Web immer noch keine starke eigenständige journalistische Marke gibt, die Hintergründe und entsprechende Deutungen des Nachrichtengeschehens liefert. "Hier wollen wir ansetzen. Denn reine Nachrichten machen keine starken Marken mehr. Bei TheEuropean werden die Entscheider zu Wort kommen, deren Stimmen wirklich wichtig sind und die das Geschehene für uns einordnen", sagte Görlach zum Start der Seite.

Die Redaktion sitzt in Berlin. Insgesamt kümmern sich mittlerweile rund 25 Leute um das Portal. Pro Tag bringt die Seite bis zu fünf neue Stücke. 

In der täglichen Arbeit ist Görlach immer darauf bedacht, die aktuellen Debatten zu entschleunigen und sie auf eine neue Ebene zu heben. "Ein gutes Beispiel dafür, wie wir an aktuellen Themen und die daraus resultierenden Debatten rangehen, ist Hartz IV. Wir fragen darin nicht, ob der Regelsatz um 20 Euro angehoben werden soll, sondern fragen auf der Meta-Ebene nach dem Wert von Arbeit." Im Relaunch des eigenen Portals steht zumindest schon mal viel wertvolle Arbeitszeit, die im Idealfall für einen möglichst hohen Mehrwert beim Leser sorgen wird.

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