Spiegel: Di Lorenzo sagt Süddeutsche ab

Giovanni di Lorenzo hat kein Interesse daran, Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung zu werden. Nach Informationen des Spiegels verzichtete der 51-jährige Zeit-Chef allerdings erst nach längerer Bedenkzeit. Di Lorenzo war offenbar der Wunschkandidat der Münchener Redaktion und des Mehrheitseigentümers des Süddeutschen Verlages, der Südwestdeutschen Medien Holding (SWMH) aus Stuttgart.

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Der aktuelle SZ-Chefredakteur, Hans Werner Kilz (66), geht Ende des Jahres in den Ruhestand. Durch die Di-Lorenzo-Absage steigen – laut Spiegel – nun die Chancen der internen Kandidaten. Als aussichtsreich gelten die beiden Vize-Chefs, Kurt Kister und Wolfgang Krach. Zudem würde Innenpolitik-Chef Heribert Prantl nicht „nein“ sagen, wenn man ihn fragen würden.
Zudem weiß das Hamburger Nachrichtenmagazin zu berichten, dass zwei weitere Kandidaten, Ex-Welt am Sonntag-Chef Christoph Keese und der Chefredakteur des Hamburger Abendblatts, Claus Strunz, in München als kaum durchsetzbar gelten.

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