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Sportsmann Ostrowski spendet 50.000 Euro

Big Spender: Bertelsmann-CEO Hartmut Ostrowski zeigt sich großzügig. Weil die Stadt Gütersloh in diesem Jahr eine Nutzungsgebühr, den sogenannten Energie-Euro, für ihre Sporthallen einführte, greifen nun der 52-Jährige und seine Frau Dagmar in das eigene Portemonnaie. Sie spenden 50.000 Euro und übernehmen für alle Hobbysportler die neuen Zusatzkosten. Das meldet die Neue Westfälische. Die in der Kreisstadt lebenden Ostrowskis unterstützen seit Jahren die Sportvereine in der Region.

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Bereits zu seinem 50. Geburtstag bat Ostrowski seine Gäste nicht um Geschenke, sondern um Geldspenden. 32.000 Euro sollen dabei gesammelt worden sein. Damit wird beim SC Blankenhagen das auf vier Jahre angelegte Jugendprojekt "Kicken im Team" finanziert. Zudem unterstützt der gebürtige Bielefelder seinen Heimatverein TuS Dornberg, der in der Westfalenliga, der höchsten Spielklasse des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen, spielt. Ostrowski stellte 2005 die Basisfinanzierung des Kunstrasenplatzes. Außerdem sitzt er regelmäßig auf der Tribüne des Heidewaldstadions.
Auch seine Frau hat eine besondere Beziehung zum Sport. Dagmar Ostrowski ist Sportlehrerin und begeisterte Golferin, zudem Beisitzerin des Vorstands des Gütersloher Stadtsportverbands.   
"Meine Frau und ich würden uns freuen, wenn unsere Spende Nachahmer fände", zitiert die Tageszeitung den Bertelsmann-Vorsitzenden. Er bedauere die Einführung der Hallennutzungsgebühren, die die Stadt im Zuge eines Sparkurses eingeführt hat. Gütersloh leidet nach Angaben des Westfalen-Blattes unter einem 24,5 Millionen Euro hohen Defizit bei den jährlichen Einnahmen und Ausgaben.
Für 2011 hat die Stadt angekündigt, neben dem Energie-Euro auch Einnahmen in Höhe von 48.000 Euro aus Sportangeboten von Betriebssportgruppen zu erzielen. Davon betroffen wäre auch die Bertelsmann AG. Ob Ostrowski an diesem Plan noch etwas drehen kann, wird sich zeigen. Der Neuen Westfälischen sagte er, dass, wenn es dazu kommen sollte, man darüber reden werde.
Dass die Ostrowskis sich aber nicht nur für Leibesübungen einsetzen, sondern auch für darstellende Kunst, zeigte sich am Dienstag:  Das Ehepaar spendierte dem neuen Theater eine Aufführung von Goethes Faust. Die Höhe der Summe ist unbekannt.

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