Grass, Wolf und Co. lehnen „Axolotl Roadkill“ ab

Nachwuchsautorin Helene Hegemann muss sich der heftigen Kritik ihrer großen Kollegen stellen. Der Schriftstellerverband lehnt in der sogenannten "Leipziger Erklärung zum Schutz geistigen Eigentums" die Nominierung des Bestsellers "Axolotl Roadkill" für den Preis der Leipziger Buchmesse indirekt ab. Das vermeldet der Tagesspiegel

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In dem Schreiben fordern die Schriftsteller mehr Beachtung für den Urheberschutz. Damit dürfte sich Helene Hegelmann persönlich angesprochen fühlen. Beobachter bezweifeln zwar, dass sich die junge Autorin nach der heftigen Plagiatsdebatte Hoffnungen auf einen Preis machen kann, dennoch fordert der Schriftstellerverband "geistigen Diebstahl eindeutig zu verurteilen".

Auf Sueddeutsche.de betonte der Bundesgeschäftsführer des Verbandes deutscher Schriftsteller, Heinrich Bleicher-Nagelsmann, dass die Debatte über Plagiate nicht nur am Fall von Helene Hegemann festzumachen sei. Vielmehr "hätten die neuen Medien mit den Download-Möglichkeiten für E-Books eine ganz andere Brisanz" in die Urheberrechtsduskussion gebracht.
 
Zu den Unterzeichnern der Leipziger Erklärung gehören unter anderem Günter Grass, Christa Worf und Günter Kunert.

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