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Telekom als E-Kiosk: das Echo der Verlage

Nach Bertelsmann will nun auch die Telekom den Verlagen beim digitalen Vertrieb helfen. Die T-Company eröffnet für den Spiegel einen E-Kiosk und unterstützt Springers mobile Pay-Offensive mit einem Abrechnungsmodell via Telefonrechnung. MEEDIA hat Burda, Bauer, Zeit und Gruner + Jahr gefragt, wie sie die Kooperation bewerten. Die Antworten zeigen: Die Verlage sind interessiert, wollen aber erst mal abwarten, bis Springer und Spiegel erste Erfahrungen gesammelt haben.

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Andreas Schoo, Verlagsgeschäftsführer Media Group:
"Wir begrüßen die Initiative sehr und denken, dass das Projekt der Telekom weitere positive Bewegung auf den Mobile-Markt  bringen wird. Aufgrund der erprobten Paymentsysteme der Telekom sehen wir ein großes Potential."

Christian Röpke, Geschäftsführer Zeit Online:
"Das ist ein interessanter Ansatz, einen weiteren Vertriebskanal zu etablieren. Wir werden das Modell mit Sicherheit prüfen und dann entscheiden, ob es für uns in Frage kommt."


Ulrich Hegge, Geschäftsführer Media Innovation Lab bei Hubert Burda Media

MEEDIA: Wie bewerten Sie die Kooperation? Kann dieses Modell den Durchbruch beim Paid-Content bringen?
"Niemand kennt den Königsweg bei Paid Content, deswegen sind momentan erst einmal alle Modelle interessant. Aber hektischer Aktionismus, der teilweise zu beobachten ist, wird sicher nicht den Durchbruch bringen."
Würden Sie auch mitmachen?
"Wir beobachten alle Entwicklungen sehr interessiert und führen Sondierungsgespräche. In den nächsten Wochen werden wir uns dazu äußern."

Bernhard Mischke, Leiter Digitale Vermarktung DPV Deutscher Pressevertrieb

MEEDIA: Wie bewerten Sie die Kooperation? Kann dieses Modell den Durchbruch beim Paid-Content bringen?
"Im Gesamtkonzert des Micropayment ist die Abrechnung per Telefonrechnung neben Systemen wie PayPal, Click&Buy, Giropay etc. eine weitere interessante Billingmethode. Letztendlich entscheidet der User, welche Abrechnungssystem sich für Paid Content durchsetzt."
 
Würden Sie auch mitmachen?
"Wir beziehen derzeit  für die digitale Vertriebsplattform von DirectGroup und DPV unterschiedliche Paymentmöglichkeiten in unsere Überlegungen und die Gespräche mit potenziellen Kooperationspartnern ein. Letztendlich wollen wir unseren Usern den Abrechnungsweg mit der besten Kostentransparenz und höchsten Usability anbieten."

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