Bauer will „Optimierung“ des Grosso-Systems

Die nächste Runde im schier endlosen Disput zwischen Bauer und den Grossisten: Nach Informationen von Kress.de soll sich der Hamburger Verlag nicht länger zur "Gemeinsamen Erklärung" der Verlegerverbände und des Bundesverband Presse-Grosso bekennen. Zudem erklärte der Grosso-Verband, dass ihm Informationen vorlägen, dass Bauer in mindestens einem Fall die Vertriebsrechte in einem Grosso-Gebiet gegen "Zahlung einer sechsstelligen Summe" angeboten habe.

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"Wenn Verlage die Zusammenarbeit mit Presse-Grossisten von Zahlungen abhängig machen, wird die medienpolitisch geforderte Neutralität des Grosso-Vertriebssystems ausgehebelt. Diese würden sich im Falle der Vereinnahmung von Zahlungen einseitig gegenüber Wettbewerbern und dem Pressehandel Vorteile verschaffen", schreibt der Verband.
Gegenüber MEEDIA kommentiert Bauer: "Wir stehen hinter dem Grosso-System, es geht uns lediglich um eine Optimierung, um das System langfristig zu erhalten." Zum Thema "Gemeinsame Erklärung" will sich der Verlag allerdings nicht äußern, weil "wir uns in einem schwebenden Verfahren befinden". Darüber hinaus würde sie keine VDZ-Sitzungen kommentieren.

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