„Unser Star für Oslo“ kommt nicht in Fahrt

Das Eurovision-Casting "Unser Star für Oslo" ist weiterhin kein überragender Erfolg. 2,15 Mio. sahen diesmal bei ProSieben zu, darunter 1,63 Mio. 14- bis 49-Jährige. Die Show konnte sich im Vergleich zur Vorwoche zwar verbessern, doch das liegt vor allem am Ende der Olympischen Spiele. Größere Profiteure waren RTL und Sat.1: So erkämpften sich die RTL-Serien "CSI: Miami" und "Dr. House" trotz Wiederholungen 2,97 Mio. bzw. 3,00 Mio. Werberelevante und auch Sat.1-Film "Die Bienen" besiegte ProSieben.

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Der Dienstag bei den 14- bis 49-Jährigen:
Die tollen Zuschauerzahlen sind für "CSI: Miami" und "Dr. House" gleichzeitig die besten Werte des bisherigen Jahres, die Marktanteile lagen bei 22,8% und 23,0%. Kurz vor Start der neuen Episoden am kommenden Dienstag kommt das Publikum also zurück. Gut lief es zudem für "Monk", dem 2,03 Mio. 14- bis 49-Jährige (21,7%) zusahen, "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" kam am Vorabend mit 2,31 Mio. auf 21,8%. Bei Sat.1 überzeugte wie angedeutet die Wiederholung des Thrillers "Die Bienen – Tödliche Bedrohung": 1,75 Mio. junge Zuschauer reichten für sehr ordentliche 13,5%. Ulrich Meyers "Akte 20.10" fiel im Anschluss hingegen ins Mittelmaß: auf 10,8%. Die erste Folge der kleinen Box-doku-Soap "Knockout – Der Kampf seines Lebens" versagte ab 23.20 Uhr sogar mit nur 6,7%.

Für "Unser Star für Oslo" wird unterdessen der Freitag richtig spannend. Dann läuft die erste Show der Reihe im Ersten und es wird sich zeigen, ob die ARD das Casting noch zu einem größeren Publikumserfolg machen kann. Zu wünschen wäre es der charmanten Sendung. Auf ähnlichem Niveau wie "Unser Star für Oslo" (13,2%) kam am Dienstag auch "TV total" ins Ziel: 12,9%. Besser erging es ProSieben am Vorabend, u.a. mit 15,8% für "Galileo".

Richtig zufrieden kann auch der kleine ProSieben-Bruder kabel eins nicht sein: "The Biggest Loser" startete mit unbefriedigenden Werten von 0,74 Mio. bzw. 5,7% in die zweite Staffel. Die beiden Konkurrenten der zweiten Privat-TV-Liga waren nur unwesentlich erfolgreicher. RTL II kam mit "Zuhause im Glück" auf mittelmäßige 6,3%, mit den "Kochprofis" auf bessere 7,6% und Vox blieb mit "Goodbye Deutschland!" bei sehr schwachen 5,8% hängen.

Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gab es zumindest solide Zahlen. Die ARD-Serien "Um Himmels Willen" und "In aller Freundschaft" erkämpften sich mit 0,94 Mio. bzw. 0,99 Mio. 14- bis 49-Jährigen 7,2% und 7,4%, das ZDF kam mit "Faszination Erde" und 0,91 Mio. Sehern immerhin auf 7,0%. Besser erging es der 20-Uhr-"Tagesschau", die 1,20 Mio. junge Neugierige auf gute 10,6% hievten.

Der Dienstag im Gesamtpublikum:
Insgesamt hießen die großen Sieger nach dem Ende der Olympischen Spiele natürlich "Um Himmels Willen" und "In aller Freundschaft". Die beiden Serienhits der ARD fanden diesmal 7,69 Mio. bzw. 6,76 Mio. Zuschauer – Marktanteile von 23,5% und 21,1%. Die 20-Uhr-"Tagesschau" komplettiert mit 5,50 Mio. Sehern bzw. 17,9% den ARD-Triumph auf Platz 3. Dahinter folgt das ZDF mit den "Rosenheim-Cops" und 4,69 Mio. Zuschauern, in der Prime Time musste sich das ZDF hingegen mit 3,40 Mio. ("Faszination Erde") bzw. 3,16 Mio. ("Frontal 21"), sowie Marktanteilen von 10,4% und 9,8% zufrieden geben.

Bei den Privatsendern setzte sich "CSI: Miami" an die Spitze, mit 4,67 Mio. Krimifans und 14,3% sprang die Serie aber nicht so deutlich über die Sendernormalwerte wie im jungen Publikum. "Dr. House" erreichte mit 4,06 Mio. Zuschauern sogar nur solide 13,2%. Dahinter folgen Sat.1 mit 3,39 Mio. Sehern für "Die Bienen", ProSieben mit 2,15 Mio. für "Unser Star für Oslo", RTL II mit 1,42 Mio. für "Zuhause im Glück", Vox mit 1,33 Mio. für "Goodbye Deutschland!" und kabel eins mit nur 1,20 Mio. für "The Biggest Loser".

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